Seel-Sorgen durch Corona: Antje Wischmeyer zeigt Weg aus der Einsamkeit

Serie „Seel-Sorgen“

Wie sehr ihr Nähe fehlt, spürt auch Antje Wischmeyer. Drei Wochen Isolation verändere Menschen, sagt die Pfarrerin. Das sei manchem nach Weinen zu Mute - passend zum Gründonnerstag.

Selm

, 09.04.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrerin Antje Wischmeyer von der Evangelischen Kirchengemeinde Selm äußert sich am Gründonnerstag 2020 in der Reihe „Seel-Sorgen“.

Pfarrerin Antje Wischmeyer von der Evangelischen Kirchengemeinde Selm äußert sich am Gründonnerstag 2020 in der Reihe „Seel-Sorgen“. © Foto: Sabine Geschwinder

Die Bezeichnung „Gründonnerstag“ hat nichts mit der Farbe grün zu tun, nichts mit dem Grünen der Bäume und Sträucher im Frühling.

Wie Antje Wischmeyer erklärt, weist die Vorsilbe auf „greinen“ zurück, einem alten Wort für weinen: „Wie passend“, meint die Pfarrerin in unserem Video-Gespräch. Denn Tränen habe nach drei Wochen Corona-Isolation so mancher in den Augen stehen. Es gibt aber auch Trost.

„Seel-Sorgen“ in Zeiten von Corona: So heißt die Serie, in der Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Selm, Olfen und Nordkirchen täglich einen geistlichen Impuls im Video-Chat geben.

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