Schädlingsbekämpfung

Selm bereitet sich auf Kampf gegen Eichenprozessionsspinner vor

Im April schlüpfen die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Stadt Selm geht auch in diesem Jahr gegen die gefährlichen Raupen vor. Doch dafür muss es wärmer werden.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können bei Mensch und Tier Immunreaktionen auslösen. © picture alliance/dpa

Wenn sich der Frühling ausbreitet, wachsen ab April und Mai die Raupen des Eichenprozessionsspinners heran. Dann bilden sich Brennhaare heraus, die für den Menschen gesundheitsgefährdend sind. Juckreiz, Hautentzündungen und vereinzelt Nesselsucht können bei Kontakt mit diesen Härchen auftreten, schreibt der Naturschutzbund auf seiner Internetseite. Daher wird auch die Stadt Selm wie in den vergangenen Jahren gegen die kleinen Tierchen vorgehen.

Prophylaktische Maßnahmen haben gewirkt

„Nach den positiven Erfahrungen der Prophylaxe aus 2020, sollen vergleichende Maßnahmen in diesem Jahr vorgenommen werden“, teilt Selms Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage dieser Redaktion mit. Die Stadt Selm habe entsprechende Angebote von Fachfirmen eingeholt. Dann sollen wieder biologische Mittel versprüht, Nistkästen aufgehängt und spezielle Fallen in Betrieb genommen werden.

Diese Maßnahmen sind derzeit noch nicht gestartet. Schuld daran seien die nächtlichen Temperaturen mit Minusgraden sowie der noch nicht überall erfolgte Bewuchs der Bäume. „Die Arbeiten werden sich erneut auf besonders sensible Bereiche wie Kindertageseinrichtungen, Schulen und Spielplätze konzentrieren“, erklärt Woesmann. Sobald der Eichenprozessionsspinner erste Bäume befällt, schaltet die Stadt eine Rufnummer frei, wo Menschen betroffene Bäume melden können.

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