Selmer Freibad arbeitet energieeffizient

Gutachten der RWE

Der Sommer spielte in diesem Jahr nicht mit. Wenige Besucher fanden den Weg ins Selmer Freibad. Luft- und Wassertemperaturen waren einfach zu gering. Da erwärmt doch wenigstens ein paar Wochen nach Ende der schlechten Saison ein Gutachten, das die RWE nun an die Stadt übergeben hat.

SELM

von Von Malte Woesmann

, 19.10.2011, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
RWE-Kommunalbetreuer Herbert Bennemann (r.) überreichte das Energiegutachten an Bürgermeister Mario Löhr, Markus Jungeilges vom Förderverein Freibad und Schwimmmeister Dieter Weißmann (v.l.).

RWE-Kommunalbetreuer Herbert Bennemann (r.) überreichte das Energiegutachten an Bürgermeister Mario Löhr, Markus Jungeilges vom Förderverein Freibad und Schwimmmeister Dieter Weißmann (v.l.).

Das Ergebnis kann daher positiv wie negativ aufgefasst werden. Positiv daher, dass man bereits optimal wirtschaftet, negativ, dass weiteres Einsparpotential auf der Energieseite nicht vorhanden ist. 70 bis 95 Mw/h verbraucht das Freibad durchschnittlich in einer Saison. Zum Vergleich, ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich 3500 Kw/h. Die meiste Energie wird für den Betrieb der Umwälz- und Filterpumpen benötigt. „Die Warmwasseraufbereitung für die Duschen stellen wir komplett über die Kollektoren auf den Dächern der Umkleiden sicher“, sagt Schwimmmeister Dieter Weißmann.

„Neuere Pumpen würden zwar noch effizienter laufen, doch lohnt es sich nicht, noch funktionierende alte Pumpen auszuwechseln“, so Bennemann. Bürgermeister Mario Löhr dankte Bennemann und der RWE für dieses kostenlose Gutachten. „Man sieht, wir haben viel schon auf den Weg gebracht und vieles ist bereits bei uns ausgereizt“, verwies Löhr darauf, dass Einsparpotentiale beim defizitären Freibad nur noch schlecht zu finden sind.Auch Markus Jungeilges vom Förderverein Freibad war froh über das Gutachten. „Die Frage war ja, wo können wir noch was tun. Deshalb freuen wir uns natürlich auch darüber, dass bereits alles optimal ist.

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