Beim langen Tag der Stadtnatur brachten insgesamt zwölf Stationen die Natur rund um Selm, Bork und Cappenberg nahe. Wir nehmen Sie mit auf den Rundgang durch die verschiedenen Stationen.

Selm

, 07.07.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Idee, den Stadtmenschen die enge Verflechtung von städtischem Lebensraum mit der Natur nahezubringen und aufzuzeigen, fand einen für den ersten Anlauf ordentlichen Anklang.

Die Initiatoren des „langen Tages der Stadtnatur“, der am Samstag stattfand, hatten sich dafür eine Menge einfallen lassen und ein abwechslungsreiches Programm in Selm, Bork und Cappenberg zusammengestellt.

Da konnte, wer wollte, sich dem Thema des Tages nähern, informieren oder bei Aktionen mitmachen.

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So war der lange Tag der Stadtnatur in Selm

Mit dem langen Tag der Stadtnatur wollten zwölf verschiedene Vereine, Einrichtungen, Höfe und Organisationen den Selmern die Natur rund um Selm, Bork und Cappenberg näherbringen. So war der Rundgang.
07.07.2019
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Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein
Der "Tag der Stadtnatur" war eine Premiere. Selmer Einrichtungen, Organisationen und Vereine haben sich im Sinne des Umweltschutzes zusammengetan.© Günther Goldstein

Zwischen der Begrüßung am Morgen am Campus Nord durch Thomas Orlowski und Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg bis zur Abschlussveranstaltung am Nachmittag am gleichen Ort pendelten die Teilnehmer zwischen insgesamt zwölf Örtlichkeiten entweder mit dem Busshuttle oder dem Fahrrad.

Besucher überwiegend mit dem Fahrrad unterwegs

Dass überwiegend Fahrräder zum Einsatz kamen, lag einerseits an der Teilnahme des ADFC und andererseits daran, dass der eingesetzte Bus zu groß war und somit nicht alle Orte anfahren konnte.

Bei unserer Rundfahrt starteten wir am Ternscher See ganz im Norden gelegen, wo das DLRG-Team zusammen mit dem Angelsportverein Dortmund Seerundgang, Bootstouren und gemeinschaftliches Müllsammeln im Uferbereich auf dem Plan hatten.

DLRG erklärte, was jeder zum Umweltschutz beitragen kann

Den Beitrag für die DLRG hatte Andreas Jeske zusammengestellt. „Zusammen mit dem Seepark und den Anglern bieten wir unseren Gästen eine Rallye oder Exkursion im Bereich des Sees an“, sagte er. „Dabei wollen wir über die Beiträge sprechen, die hier jeder Besucher zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann.“

Außerdem wollen er und seine Mitstreiter die Arbeit der Lebensretter vorstellen. Dazu gehört auch die technische Ausstattung die gerade in jüngster Zeit deutlich aufgewertet wurde.

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Die Kita St. Ludger war das nächste Ziel, wo es natürlich ganz andere Dinge zu sehen gab. Hier gab es ein naturnahes Programm speziell für Kinder. Sie konnten zum Beispiel ein Naturbild erstellen, das aus allen möglichen Pflanzen zusammengesetzt wurde. Dazu gab es einen Barfußpfad, einen Klangturm und einen Sinnesgarten.

Drei landwirtschaftliche Projekte

Aus dem anwesenden Team arbeitet Diana Gorzka mit einer Gruppe Kinder an einem Tisch. „Wir rühren hier einen Gipsbrei an der auf einem Pappteller ausgebreitet wird“, beschreibt sie, was dort gerade passiert, „dann machen die Kinder darin einen Abdruck einer Hand oder eines Fußes“. Spannende Sache, von manchem aber doch etwas skeptisch betrachtet. Dennoch machte es einen großen Spaß.

Drei landwirtschaftliche Projekte waren auch mit dabei, die nun an der Reihe waren. Zuerst ging es zum Hof Brosterhues nach Westerfelde ganz am Ostrand von Selm gelegen. Hier haben Annette und Hubert Brosterhues eine große Viehhaltung in Arbeit und repräsentierten damit den landwirtschaftlichen Ortsverband.

Die Natur hat ihre eigenen Gesetze

„Wir haben eine Abteilung Milchvieh und eine Abteilung Rinderzucht“, berichtet die Landwirtin. „Dazu bewirtschaftet mein Mann die Hofflächen für den Anbau von Futter für die Tiere bestehend aus Gras und Mais“.

Eine eigene Milchstation sammelt die gewonnen Milch. „Mit ein wenig Glück hätten wir unseren Besuchern heute vier Geburten von Kälbern präsentieren können“. Aber die Natur hat da ihre eigenen Gesetze und so blieben diese Ereignisse aus. Dafür gab es aber zusätzlich einen regen Flugverkehr von Schwalben zu beobachten. „Wir haben hier über 50 Schwalbennester im Haus“ erzählt Hubert Brosterhues, „und sind stolz darauf, auch vier Arten von Fledermäusen zu beherbergen.

Besuch bei der Solawi

Nächste Station ist die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) an der Waltroper Straße in den Lippeauen. Hier herrscht großes Interesse, es sind viele Besucher vor Ort und lassen sich diese einmalige Einrichtung zeigen und erklären.

Anne Reygers führt durch die Gemüsereihen des ein Hektar großen Betriebes, der wie eine Art Genossenschaft geführt wird. „85 Ernteteiler sind an dem beteiligt was hier aus dem Boden wächst“, berichtet Georg Sehrbrock, einer der Vorstände von Solawi. „Rund 35 Sorten Gemüse werden bei uns angebaut, dazu kommen Kräuter und spezielle Früchte in dem Gewächshaus“. Das interessiert die Menschen, die hier hergekommen sind, sehr, dazu genießen sie selbst gebackenen Kuchen und Getränke an den Bierzelttischen.

Nach der sehr kleinteiligen solidarischen Landwirtschaft geht es nun nach Cappenberg zum Bio-Gut Schulze Altcappenberg. Hier führt Betriebsleiter Moritz Spahn eine größere Gruppe von interessierten Besuchern über die Felder. Mit festem Griff zupft er drei Rote Beete aus dem Boden und spricht über ihr Wachstum unter den Gegebenheit von ausbleibendem Regen.

„Ich bin sehr positiv überrascht von der großen Motivation unserer Besucher.“
Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg

Viele gezielte und detaillierte Fragen muss er bei seinem Rundgang beantworten. Das Interesse an der Besonderheit des biologischen Anbaus ist groß. „Ich bin sehr positiv überrascht von der großen Motivation unserer Besucher“, sagt Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg, der die Gruppe zuvor auf seinem Hof begrüßte. „Die Leute stellen viele Fragen zu unserer Arbeit und das hat mich gefreut.“

Das zu der Abschlussveranstaltung relativ wenig Leute noch gekommen waren, konnten die Organisatoren verschmerzen. „Es war ein Anfang, der uns Mut gemacht hat, die Sache weiter zu verfolgen“, so Schulze Altcappenberg“. Voraussichtlich wird es in zwei Jahren wieder einen langen Tag der Stadt Natur geben.

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