Skulptur „Drei Ringe“: Bürgermeister Löhr nennt Zeitraum für Umzug

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Die Geschichte der Selmer Kreisverkehre ist eine Geschichte innovativer Kunst. Eine noch unvollendete Geschichte kommt demnächst zum Abschluss. Man kann das Ende schon ahnen.

Selm

, 05.07.2020, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alfred Gockel hat schon einige Skulpturen für Selmer Kreisverkehre geschaffen. Zum Beispiel auf dem am Zeche-Hermann-Wall oder auf dem am Lidl in Selm. Sie haben ihren festen Platz auf den Kreisverkehren gefunden.

Doch ausgerechnet eine Skulptur - nämlich das Kunstwerk „Drei Ringe“ - war dem Landesbetrieb Straßen.NRW ein Dorn im Auge. Diese Skulptur sollte pünktlich zum Stadtfest 2018 ihren festen Platz auf dem Kreisverkehr Sandforter Weg/Ludgeri-, Kreis- und Münsterlandstraße bekommen. So war der Plan der Stadt und des Künstlers. Eine solche Skulptur auf einem Unfallschwerpunkt berge die Gefahr, die Verkehrsteilnehmer abzulenken, hieß es von Straßen.NRW. Der Landesbetrieb untersagte die Aufstellung der Skulptur auf dem Kreisel. Nun steht sie seit dieser Zeit neben dem Hallenbad, nur wenige Meter vom Kreisverkehr entfernt.

Skulptur zieht Ende Juli um

Nicht mehr lange. Der Landesbetrieb Straßen.NRW stuft den Kreisverkehr nicht mehr als Unfallschwerpunkt ein und gibt sein „Ja“ für die Skulptur auf dem Kreisel. Das Fundament dafür ist auf dem Kreisverkehr schon sichtbar. Bürgermeister Mario Löhr hat der Redaktion gegenüber erklärt, die Skulptur werde Ende Juli ihren Platz auf dem Kreisverkehr finden. Zeitgleich übrigens mit der offiziellen Eröffnung des Auenparks.

Die „Drei Ringe“ symbolisieren die drei Ortsteile der Stadt: Selm, Bork und Cappenberg.

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