So essen Sie gesünder an den Weihnachtstagen

Selmer Expertin gibt Tipps

Gänsebraten, Klöße, Rotwein und ganz viele Plätzchen. Die Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit für Schlemmerfreunde. Damit die Schlemmerei allerdings nicht völlig aus dem Ruder läuft, hat Petra Gerlitz, Ernährungsberaterin bei der Familienbildungsstätte in Selm, ein paar Tipps parat.

Selm

, 19.12.2017, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gänsebraten und Klöße gehören zu den traditionellen Weihnachtsessen. Schnell liegen sie aber auch schwer im Magen.

Gänsebraten und Klöße gehören zu den traditionellen Weihnachtsessen. Schnell liegen sie aber auch schwer im Magen. © picture alliance / dpa-tmn

Zunächst die gute Nachricht: „In Maßen ist alles erlaubt“, sagt Gerlitz. Mit ein paar Tricks könne man das weihnachtliche Essen aber noch etwas gesünder machen. Zum Beispiel mit einer leichten Suppe als Vorspeise und einem knackigen Salat zum Hauptgericht, „Vitamine sind zur dunklen Jahreszeit ohnehin wichtig“, so die Expertin.

Keine Light Produkte

Wer bei Nachtisch auch noch etwas Früchte zum Pudding reiche oder gleich komplett auf einen Obstsalat setze, steht in der Vitaminbilanz gleich noch besser da. Von einer Sache rät Gerlitz allerdings ab: „Bitte keine Light-Produkte, die sind Quatsch.“

Stattdessen solle man lieber Vollwertkost essen, aber davon weniger. Wer schlecht nein sagen kann, weil er bei Verwandten eingeladen ist, die ein üppiges Mahl aufgefahren haben, kann auch versuchen, zumindest beim Alkohol aufzupassen und viel Wasser zu trinken.

Bewegung an der frischen Luft

„Mein Haupttipp ist aber, Bewegung an der frischen Luft, statt gleich wieder auf dem Sofa zu versinken“, sagt Gerlitz.

Wer also nach dem Festtagsessen spazieren geht, fühlt sich nach dem Gänsebraten auch nicht so schlecht. Und wer es doch nicht geschafft hat, all den Verlockungen zu widerstehen, dem sei von der Expertin gesagt: „Naschen ist erlaubt, dann sollte man nur ab Januar den Gürtel enger schnallen.“

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