So lief der Aufbau der Sehstation am alten Stadion

Besonderes Kunstwerk in Selm

Die Sehstation, die künftig begehbare Skulptur zur Regionale 2016, nimmt Formen an. Vier Mitarbeiter der Zimmerei und Tischlerei Dopheide aus Warendorf bauen das Holzbauwerk seit dem frühen Dienstagmorgen am Sandforter Weg direkt am alten Stadion auf. Wir haben Fotos und ein Video dazu.

SELM

, 26.04.2016, 14:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.

Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.

Sieben mal sieben mal zwölf Meter groß ist das Kunstwerk. Imposant zu sehen. Mächtig. Dieser Eindruck ist auch an den Reaktionen der Passanten abzulesen. Es gilt zwar schon Tempo 30 am Sandforter Weg, aber an diesem Tag scheinen die Fahrzeuge noch langsamer unterwegs zu sein. Die Gesichter der Fahrer sind meist dem Kunstwerk zugewandt, statt auf die Straße zu achten.

Im Rahmen der Kampagne Sehen und Lernen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW tourte die Sehstation von August 2008 bis Oktober 2010 durch mehrere Städte Nordrhein-Westfalens. Jetzt wurde das Kunstwerk der Regionalen 2016 zur Verfügung gestellt.

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So sah es beim Aufbau der Sehstation aus

Die Sehstation, die künftig begehbare Skulptur zur Regionale 2016, nimmt Formen an. Vier Mitarbeiter der Zimmerei und Tischlerei Dopheide aus Warendorf bauen das Holzbauwerk seit dem frühen Dienstagmorgen am Sandforter Weg direkt am alten Stadion auf. Wir haben Fotos und ein Video dazu.
26.04.2016
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Die Sehstation hat in Sichtweite zum Gymnasium ihren Platz gefunden.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation hat in Sichtweite zum Gymnasium ihren Platz gefunden.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation hat in Sichtweite zum Gymnasium ihren Platz gefunden.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Deitlich sichtbar: das Gitter, das als Fallschutz dient.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Schon von weitem ist die Sehstation am alten Stadion gut zu sehen.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation ist farbenfroh und ein echter Hingucker.© Foto: Arndt Brede
Die Sehstation: ein imposanter Anblick.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Schicht für Schicht, Holzplanke für Holzplanke entstehen die einzelnen Module der Sehstation.© Foto: Arndt Brede
Das siebte Modul wird per Kran an das sechste Modul angedockt.© Foto: Arndt Brede
Das siebte Modul wird per Kran an das sechste Modul angedockt.© Foto: Arndt Brede
Das siebte Modul wird per Kran an das sechste Modul angedockt.© Foto: Arndt Brede
Das siebte Modul wird per Kran an das sechste Modul angedockt.© Foto: Arndt Brede
Das siebte Modul wird per Kran an das sechste Modul angedockt.© Foto: Arndt Brede
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„Die Sehstation sollte an einem Ort stehen, der mit einem Regionale 2016-Projekt in Verbindung steht und räumlich genug Platz bietet“, so André Dünnebacke, Pressesprecher der Regionalen. Es sollte ein Standort sein, an dem möglichst viele Menschen die Sehstation nutzen können, und wo sie optimal für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts genutzt werden kann. Wie der Pressesprecher erklärte, sollte es ein Standort sein, wo sie auch möglichst lange stehen bleiben könne. „Wir haben mit mehreren Kommunen gesprochen, letztlich war Selm dann der optimale Standort", so Dünnebacke.

Die Regionale geht los

Von hier aus hat man künftig einen sehr guten Blick auf das Baufeld des Campusplatzes und kann die dortigen Bauarbeiten beobachten. Es gibt auch schon einen möglichen Standort nach der Bauphase für den Campusplatz. Dann soll das Kunstwerk einen ständigen Platz in der geplanten neuen Auenlandschaft am Selmer Bach haben. Mario Löhr freut sich, dass das Kunstwerk nach Selm kommt. „Das Kunstwerk zeigt, dass die Regionale losgeht“, so der Bürgermeister.

Auch die Fußgänger zeigen Emotionen: „Das ist aber schön“, sagt eine junge Frau. Und ergänzt: „Hoffentlich bleibt sie noch lange so schön erhalten.“ Ewald Montag, Selmer und ehemaliger Südkirchener Bezirksbeamter, hat in den Ruhr Nachrichten gelesen, dass die Skulptur an diesem Tag aufgebaut werden soll. „Ich wollte mir das mal angucken“, sagt er vor Ort zum Reporter. Sein Urteil: „Das passt doch zur kreativen Mitte.“ Gemeint ist natürlich die „Aktive Mitte“ mit dem künftigen Campusplatz. Aber zu einer Einrichtung passe die Skulptur wegen seiner Farbenpracht auch, sagt Montag: „Zum Jugendzentrum Sunshine gegenüber.“

Am Samstag, 30. April, wird die Sehstation offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Das begehbare Kunstwerk soll in Selm dauerhaft zum Infomodul und Aussichtspunkt auf die Baustelle des Regionale 2016-Projektes „Aktive Mitte Selm“ werden.

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