Stadtwerke

Sollte der Schnee kommen, sind die Stadtwerke Selm nicht unvorbereitet

Der eine oder andere mag jetzt schon mal auf die Wetterprognose schauen und sich fragen, wann der erste Schnee fällt. Und ob dann seine Straße davon befreit wird. Die Antwort ist eindeutig.
Sollte der Winter kommen, ist der Winterdienst der Stadtwerke Selm vorbereitet. © Arndt Brede (Archiv)

Seit dem 1. November sind die Mitarbeiter der Stadtwerke Selm im Winter-Modus. Das teilt das Unternehmen mit. Bis zum 31. März des kommenden Jahres sorgt demnach ein regelmäßiger Nacht-Bereitschaftsdienst dafür, dass bei winterlichen Wetterlagen unverzüglich die Räum- und Streufahrzeuge ausrücken.

Acht Großfahrzeuge mit Räumschild, drei Crafter für die Handstreuung, zwei Kleintraktoren und ein Radlader können nach Auskunft der Stadtwerke Selm eingesetzt werden, um die winterlichen Straßen in Selm, Bork und Cappenberg so rasch wie möglich befahrbar zu machen. „Im Extremfall sind bis zu 14 Mitarbeiter zeitgleich im Einsatz“, präzisiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Die Fahrzeuge werden im Sommer für den üblichen Straßendienst eingesetzt; für den Wintereinsatz werden sie mit Räumschild, Winterreifen und gegebenenfalls mit Ketten ausgerüstet.

Entscheidung fällt noch nachts

Wer entscheidet aber, ob und wann die Fahrzeuge zum Winterdienst ausrücken? Laut den Stadtwerken läuft das so ab: Während der Winterphase schaut der Diensthabende jede Nacht ab 3 Uhr stündlich in die aktualisierte Prognose des Wetterdienstes und entscheidet dann je nach Witterung, ob er die Telefonkette aktiviert und die anderen Nachtkollegen weckt.

Wo wird dann geräumt? Hauptverkehrswege wie die Kreisstraße und Buslinienspuren werden dann laut den Stadtwerken maschinell geräumt und abgestreut. Bushaltestellen, Zebrastreifen, Treppenanlagen und andere neuralgische Punkte im Innenstadtbereich werden von Hand gestreut. Wohnstraßen in Baugebieten werden aber seit der Erweiterung des Winterräumdienstes im Jahre 2011 ebenfalls geräumt, zählen aber zur Kategorie 2.

Abhängig von der Wetterentwicklung

Mitunter gibt es gelegentlich Anfragen von Anwohnern, die sich wundern, dass vor ihrer Haustür bis 7 Uhr noch nicht geräumt wurde. Was dann? „Wenn die Witterung sich nachts so entwickelt, dass wir erst um sechs Uhr anfangen, dann können wir natürlich nicht um sieben fertig sein“, erklärt Sven Hüser, einer der beiden Winterdienst-Koordinatoren bei den Stadtwerken Selm. Frustrierend sei es manchmal, wenn nach stundenlanger Nachtarbeit gegen Schichtende wieder neuer Schneefall einsetze. „Dann fängt man leider wieder bei null an.“ Genauso unangenehm sei es, wenn frühmorgens die Sonne rauskomme und sich Reifglätte auf dem zuvor gefrorenen Straßenbelag bilde.

Die Stadtwerke Selm versichern den Selmer Bürgern jedenfalls: „Die Fahrzeugflotte der Stadtwerke steht bereit, die Fahrer sind auf die Maschinen und Fahrzeuge eingewiesen und die Routen sind geplant; für die Stadtwerke Selm kann der Winter kommen.“

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