Spielplatz

Spielplatz in Bork: Mehr Geräte, mehr Spaß und mehr Sicherheit

Er liegt ein wenig versteckt, der Spielplatz in der Straße Zum Nierfeld in Bork. Er war, mal abgesehen von Zeiten von Sperrungen, zwar funktional, mehr aber auch nicht. Das hat sich geändert.
Das neue Klettergerüst auf dem Spielplatz in der Straße Zum Nierfeld in Bork ist mit einem modernen Fallschutz versehen worden. © Arndt Brede

Die Stadt Selm ist dazu übergegangen, punktuelle Highlights auf Selmer Spielplätzen zu setzen. Also nicht nach dem Gießkannenprinzip überall ein bisschen zu investieren. Was an der Straße Zum Nierfeld entstanden ist, könnte zumindest für die Zielgruppe ein Highlight sein: der neugestaltete Spielplatz.

Auf dem Spielplatz „Zum Nierfeld“ steht seit Kurzem ein neues Klettergerüst. „Besonderer Wert wurde bei der Montage auf den Einbau eines hochmodernen Fallschutzes gelegt“, teilen die Stadtwerke Selm mit.

Hochmoderner Fallschutz

Am Nierfeld wurde das bestehende Angebot nach Auskunft der Stadtwerke um Seilbahn, Rutsche, Schaukel und die Tischtennisplatten nun erweitert. Um das neue Klettergerüst herum liegt ein hochmoderner, gegossener Fallschutz.

Die Stadtwerke haben den Spielplatz Zum Nierfeld schöner und sicherer gemacht.
Die Stadtwerke haben den Spielplatz Zum Nierfeld schöner und sicherer gemacht. © Arndt Brede © Arndt Brede

„Der Untergrund hat die gleichen punkt- und flächenelastischen Eigenschaften wie Sand oder die sogenannten Fallschutzspäne aus Holz“, erklärt Thorsten Hoppe, Bereichsleiter für Grün- und Friedhofspflege bei den Stadtwerken. Doch der gegossene Fallschutz komme ohne die Nachteile von Spänen und Sand aus: „Die herkömmlichen Untergründe können weggespielt werden. Oft entstehen dann Löcher und Hügel. Das ist hier anders.“

Die Kinder mussten nach der Montage noch einige Tage warten, bis sie das neue Klettergerüst ausprobieren konnten, da die Fundamente und der Fallschutz erst noch aushärten mussten. Nun konnten die entsprechenden Hinweisschilder der Stadtwerke Selm aber entfernt und die Spielfläche freigegeben werden.

Die bisherigen Spielgeräte, wie diese Seilbahn, sind um das Klettergerüst ergänzt worden.
Die bisherigen Spielgeräte, wie diese Seilbahn, sind um das Klettergerüst ergänzt worden. © Arndt Brede © Arndt Brede

Zukünftig sollen auch an anderen Spielgeräten, die abgesperrt werden müssen, beziehungsweise an denen Reparaturarbeiten stattfinden, entsprechende Hinweisschilder angebracht werden. Die Idee dazu sei im Zuge des diesjährigen „Sommer-Bürger-Dialogs“ entstanden. Bei der Aktion hatten die Stadtwerke dazu aufgerufen, ganz offen Fragen zu stellen sowie Anregungen und Wünsche zu äußern.

Inspektionen mit hoher Regelmäßigkeit

Die Stadtwerke Selm führen nach eigenem Bekunden „mit hoher Regelmäßigkeit Inspektionen und Arbeiten an den Spielplätzen im Selmer Stadtgebiet durch“. Die Stadtwerke-Mitarbeiter seien täglich auf den Selmer Spielplätzen aktiv und überprüfen die Spielgeräte im Wochenrhythmus auf Vandalismusschäden und sonstige Gefahrenquellen. „Durch die routinemäßige Sicht-Inspektion können wir mögliche offensichtliche Schäden sehr schnell erkennen“, sagt Thorsten Hoppe.

Im größeren Rhythmus stehe auch eine operative Inspektion an, bei der alle Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit getestet werden. „Die Hersteller geben entsprechende Kontroll-Zeiträume vor. In Abhängigkeit der örtlichen Bedingungen kontrollieren wir aber auch in kürzeren Abständen; in der Regel ist das alle ein bis drei Monate“, erläutert Hoppe.

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