Im kleineren Kreis lief die Abschlusstour der diesjährigen Selmer Aktion Stadtradeln ab. © Stadt Selm
Stadtradeln

Stadtradeln in Selm noch nicht ganz beendet – ein Gewinner steht fest

Noch ist die diesjährige Aktion Stadtradeln in Selm nicht so ganz beendet. Aber ein Gewinner steht schon mal fest.

Eine kleine Gruppe aus 14 getesteten und geimpften Radlern mit Bürgermeister Thomas Orlowski traf sich am Freitagnachmittag, 11. Juni, zur Abschlusstour des diesjährigen Selmer Stadtradelns. Die Tour führte durch die nähere Umgebung und endete mit einem gemütlichen Ausklang im Gartencafé Hof Lünemann an der Borker Straße bei herrlichstem Wetter. So schildert Norbert Zolda vom Stadtmarketing, was sich zum offiziellen Anschluss der Stadtradelaktion so getan hat.

Auch erste Zahlen liefert Zolda: „Insgesamt gut 177.000 Kilometer konnten in dem dreiwöchigen Zeitraum vom 22. Mai bis 11. Juni gesammelt werden.“

Im Kreis Unna liegt Selm damit bei den Kommunen derzeit auf Platz zwei hinter der Stadt Unna (etwas mehr als 220.000 Kilometer). Das sei aber wegen der unterschiedlichen Einwohnerzahlen nicht miteinander vergleichbar. Was aber durchaus vergleichbar ist, sind die durchschnittlich gefahrenen Kilometer pro Einwohner. Und da liegt Selm derzeit im Kreis Unna mit 6,69 Kilometern pro Einwohner auf Platz 1.

Kilometer bis zum 18. Juni nachtragen

Das Organisationsteam weist darauf hin, dass noch bis zum 18. Juni erradelte Kilometer nachgetragen werden können. Dann folge die Auswertung für Selm und am 3. Juli um 12 Uhr die Siegerehrung am Ternscher See.

Dabei werden prämiert:

  • Beste Klasse jeder teilnehmenden Schule mit den meisten km je Teilnehmer
  • Team mit den meisten km je Teilnehmer
  • Team mit den meisten km insgesamt
  • Bester Einzelradler mit den meisten km insgesamt

Alle Gewinner werden vorher benachrichtigt, sagt Norbert Zolda. Schon jetzt sagt er aber: „Es gibt wieder den einen oder anderen Einzelradler, der wieder um die 2000 Kilometer geradelt ist.“

Auch wenn die Aktion noch nicht so ganz beendet ist – das Fazit von Norbert Zolda fällt so aus: „Ich bin absolut zufrieden. Die Leute haben alle wieder Spaß gehabt, da mitzumachen. Gerade in Coronazeiten war das für den einen oder anderen mal wieder Anlass, endlich mal wieder ein bisschen mehr vor die Tür zu kommen.“

Hat die Coronakrise eigentlich bei der Organisation etwas zum Negativen bewirkt? „Wir konnten keine Auftakttour mit vielen Menschen machen. Ich kann mich daran erinnern, dass wir mal mit 60 bis 70 Leuten gestartet sind“, sagt Zolda. Das sei coronabedingt nicht erlaubt gewesen. Der Auftakt hatte im kleineren Kreis stattgefunden. Und auch die Abschlusstour am Freitag, 11. Juni, habe mit 14 Teilnehmern stattgefunden.

Auch wenn Corona den einen oder anderen davon abgehalten haben mag, teilzunehmen: Gewinner ist auf jeden Fall die Umwelt.

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Arndt Brede

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