Mit einem Sternenhimmel aus Dankesgrüßen haben die Eltern und Kinder des Kindergartens Kleine Strolche in Bork den Erzieherinnen ihre Anerkennung gezeigt. © Marie Rademacher
Kindergarten

Sterne sagen danke schön: Aktion bei Kleinen Strolchen für die Erzieherinnen

Außergewöhnliches Engagement haben 2020 die Erzieherinnen bei den Kleinen Strolchen gezeigt, finden die Kinder und Eltern. Sie haben ihnen mit einer besonderen Aktion gedankt.

Einen Sternenhimmel aus ganz vielen Dankesgrüßen: Den gibt es gerade in der Kindertageseinrichtung Kleine Strolche in Bork. Die Eltern der Kinder, die den Kindergarten besuchen, haben sich das ausgedacht, um den Erzieherinnen vor Ort ein bisschen Anerkennung und Dank zu spenden – gerade nach einem Jahr wie 2020.

„Die Sterne sind ein Symbol für Zuversicht und Dankbarkeit für das klasse Team“, sagt Christina Kostrzewa aus dem Elternbeirat. Jedes Kind hat zusammen mit den Eltern einen Stern gestaltet – aus Papier oder aus Bügelperlen, mit Federn, Glitzer, Aufklebern. Über 50 ganz individuelle Sterne bilden seit der vergangenen Woche so im Eingangsbereich der Kita den kunterbunten Sternenhimmel.

Außen haben die Kleinen Strolche einen Zaun in einen Wunschzettelzaun umfunktioniert.
Außen haben die Kleinen Strolche einen Zaun in einen Wunschzettelzaun umfunktioniert. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Ein Anblick, der die Erzieherinnen richtig gerührt hat. „Das ist wirklich toll! Wie viel Liebe darin steckt…“, sagt so zum Beispiel Mandy Sieradzki, die stellvertretende Leiterin der Kleinen Strolche. Alle 13 Mitarbeiterinnen haben sich riesig gefreut, als sie den heimlich vom Elternbeirat aufgehängten Sternenhimmel entdeckt haben, erzählt sie.

Zeichen der Anerkennung „bitter nötig“ im Pandemie-Jahr

Ein solches Zeichen der Anerkennung sei gerade im Jahr der Pandemie „bitter nötig“ gewesen, findet Christina Kostrzewa. Die ganze Krise über haben die Erzieherinnen Kinder – und Eltern – gut betreut, sagt sie. „Sie waren immer super aufgeklärt über die neusten Maßnahmen und dabei trotzdem immer fröhlich und freundlich“, betont sie. „Die Kinder haben die ganzen Probleme überhaupt nicht mitbekommen und sind immer gerne in die Kita gegangen. Da ist wirklich nicht selbstverständlich“, so Christina Kostrzewa weiter.

Ein paar Beispiele für die Kreativität der Erzieherinnen ist auch von draußen gut zu erkennen: Ein großer Weihnachtsbaum steht auf dem ehemaligen Schulhof der Grundschule Hassel, in der die Kleinen Strolche ihr Zuhause haben. Die Kinder haben ihn in den ersten Dezemberwochen mit selbst gemachtem Schmuck versehen. Und den Zaum um den Hof herum haben sie auch genutzt – als Wunschzettelzaun. Jedes Kind hat dort einen laminierten Zettel mit Wünschen angebracht. Ein Feuerwehr-Spielzeugwagen oder ein Roboter mit Fernbedienung steht da beispielsweise drauf – und vielleicht auch irgendwo der Wunsch, dass in der Adventszeit im nächsten Jahr alles wieder mit etwas mehr Kontakt ablaufen kann.

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Ich mag Geschichten. Lieber als die historischen und fiktionalen sind mir dabei noch die aktuellen und echten. Deshalb bin ich seit 2009 im Lokaljournalismus zu Hause.
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Marie Rademacher

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