Umsatz in Selmer Autohäusern geht zurück

Ende der Abwrackprämie

SELM Die Abwrackprämie - seit rund einem Monat ist sie Geschichte. Die Konsequenz: Bundesweites Wehklagen in Deutschlands Autohäusern. Leises Klagen aufgrund des Absatzeinbruchs ist auch in den Selmer Autohäusern zu hören, aber ohrenbetäubende Ausmaße nimmt dieses Wimmern bei weitem nicht an.

von Von Alexandra Neuhaus

, 16.10.2009, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Entwicklung, die auch in den Autohäusern Selm und Horst zu spüren ist. "Klar ist es deutlich ruhiger geworden", sagt Michael Schröer vom Autohaus Horst. Nur wenige Kunden hofften auch noch nach Ablauf der Frist, noch auf den Abwrack-Zug aufzuspringen, "doch es waren wirklich nur vereinzelte Nachzügler, die ihren Namen auf die Reserveliste setzen ließen." Die Reserveliste tritt dann in Kraft, wenn fristgerechte Anträge zurückgezogen oder nicht bewilligt werden.

Eine Entwicklung, die auch in den Autohäusern Selm und Horst zu spüren ist. "Klar ist es deutlich ruhiger geworden", sagt Michael Schröer vom Autohaus Horst. Nur wenige Kunden hofften auch noch nach Ablauf der Frist, noch auf den Abwrack-Zug aufzuspringen, "doch es waren wirklich nur vereinzelte Nachzügler, die ihren Namen auf die Reserveliste setzen ließen." Die Reserveliste tritt dann in Kraft, wenn fristgerechte Anträge zurückgezogen oder nicht bewilligt werden.

Gerade im Neuwagenbereich spürt das Autohaus Selm Einbußen. "Aber dafür hat der Gebrauchtwagenmarkt wieder merklich angezogen", sagt Gudrun Körning. "Junge Leute, die zurzeit der Abwrackprämie verstärkt kleine, günstige Autos gekauft haben, steigen jetzt wieder um auf die Gebrauchtwagen in diesem Preissortiment", glaubt sie.Nachfrageloch nicht nur bei kleinen Autos

Eine Entwicklung, die zu den Aussagen des Bundesverbands der freien KFZ-Händler passt, die verlauten lassen, dass ein absolutes Nachfrageloch im Bereich der kleinen und preisgünstigen Autos bestehe.

Eine Klassifizierung, die jedoch die Autohäuser Horst und Rüschkamp nicht bestätigen können. "Wir spüren rückläufige Nachfragen in allen Preisklassen", sagt Schröer.

Lesen Sie jetzt