Am 24. Dezember können noch Einkäufe im Supermarkt erledigt werden. © picture alliance/dpa
Supermärkte

Weihnachtseinkauf in Selm: Ruhe und Geduld sind nötig

Volle Supermärkte in der Vorweihnachtszeit sind nicht nur zu Corona-Zeiten ein Problem. Eine Rewe-Mitarbeiterin und die Verbraucherzentrale verraten, wie man trotzdem stressfrei einkaufen kann.

Bei dem Gedanken an die Weihnachtseinkäufe im Supermarkt kommen vielen wahrscheinlich vor allem die Bilder von überfüllten Gängen und Gedränge in den Schlangen in den Kopf. In diesem Jahr muss es aufgrund der Corona-Pandemie allerdings etwas anders laufen. Eingekauft werden muss trotzdem. Und dann fällt der 27. Dezember in diesem Jahr auch noch auf einen Sonntag – sprich: Die Läden bleiben drei Tage lang geschlossen. Ist Chaos im Supermarkt da nicht bereits vorprogrammiert?

Nicht viel anders als die letzten Jahre

„Eigentlich ist es dieses Jahr nicht viel anders als sonst an Weihnachten“, so eine Mitarbeiterin von Rewe Gardi in der Ludgeristraße in Selm. Es sei normal, dass es an Weihnachten voll ist, darauf seien sie eingestellt – nur die Schlangen an den Kassen könnten in diesem Jahr wegen der Abstandsregeln etwas länger werden als sonst. Hamsterkäufe seien nach wie vor nicht nötig.

Damit sich in dem Laden gerade kurz vor knapp alles etwas entzerrt, hat er an Heiligabend (24.12.) bereits um 6 Uhr morgens geöffnet – schließt dafür aber auch um 14 Uhr. Bislang würden die Kunden viel Verständnis für die aktuelle Situation im Supermarkt zeigen, so die Mitarbeiterin. Sie hofft, dass das so bleibt und wünscht sich vor allem, dass die Kunden freundlich und ruhig bleiben. So würde es für alle stressfreier ablaufen.

Zeit und Geduld mitbringen

Auch Angret Westermann von der Verbraucherzentrale Lünen hat einige Tipps, wie die Weihnachtseinkäufe ohne Stress möglich sind: „Man sollte in Ruhe einkaufen, sich Zeit nehmen und nicht schon gestresst losfahren.“ Außerdem solle man sich die Frage stellen, ob man wirklich am letzten Tag nochmal los muss. Stattdessen könne man darauf achten, bereits ein paar Tage vorher haltbare Lebensmittel, wie zum Beispiel Tiefkühlprodukte zu kaufen.

Wenn man dann doch am letzten Tag nochmal in den Supermarkt oder zum Metzger muss, um zum Beispiel frische Lebensmittel zu kaufen, solle man sich laut Westermann Zeiten aussuchen, zu denen nicht gerade alle einkaufen. So sei morgens oder abends in vielen Supermärkten oft nicht so viel los.

Planung ist wichtig

Wichtig ist laut Westermann auch die Planung: Wer früh weiß, was er an welchem Tag kochen möchte, könne sich auch rechtzeitig darum kümmern und vergesse nichts. Auch um das Weiterverwenden von Resten solle man sich dann schon Gedanken machen. Diese könne man entweder einfrieren und lagern, oder die Gäste bitten, Gefäße mitzubringen, in denen sie Reste mitnehmen können. „So muss man am Ende nichts wegwerfen“, sagt Westermann.

Ein letzter Tipp von Angret Westermann ist außerdem das Vorbestellen. Wenn man zum Beispiel das Fleisch beim Metzger vorbestellt, müsse man es nur noch abholen und spare sich so Zeit und Stress.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Geboren und aufgewachsen im Sauerland, dort erste Erfahrungen im Lokaljournalismus gesammelt und für das Journalistik-Studium schließlich nach Dortmund gezogen. Dem Lokaljournalismus weiterhin treu geblieben, schreibe ich hier über alles, was in Lünen und Umgebung so los ist.
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Emilia Knebel

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