Westnetz fällt Bäume unter Stromleitungen - Einschränkungen beim Verkehr

Stromleitungen

Das Unternehmen Westnetz bereitet Fäll- und Schnittarbeiten von Bäumen und Sträuchern unter Freileitungen vor. Neben der zeitlichen Dimension steht ein Aspekt dabei ganz im Vordergrund.

Selm

, 18.01.2019, 06:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fäll- und Schnittarbeiten können nötig sein, wenn Bäume zu hoch unter Freileitungen wachsen.

Fäll- und Schnittarbeiten können nötig sein, wenn Bäume zu hoch unter Freileitungen wachsen. © Sebastian Reith

In den nächsten Wochen sollen Bäume und Sträucher unter Stromleitungen beschnitten oder sogar gefällt werden, teilt Katrin Frendo, Pressesprecherin der für die Leitungen zuständigen Westnetz GmbH, mit. „Wir schneiden alle Pflanzen, die im Sommer hochgewachsen sind und nun nicht mehr den erforderlichen Sicherheitsabstand zu unseren Stromleitungen haben“, erklärt Bernd Hölscher, Netzmeister bei Westnetz. Das Unternehmen sorge auf diese Weise für eine sichere Stromversorgung in der Region, führt Katrin Frendo aus.

Sicherheitsabstand muss eingehalten werden

Der Sicherheitsabstand müsse fünf Meter zu stromführenden Leitungen betragen, sagt die Westnetz-Sprecherin. „Die Bäume und Sträucher beziehungsweise Äste dürfen die Leitungen nicht kontaktieren, ansonsten kann es zum Kurzschluss und damit zum Stromausfall kommen.“ Das könne schon mal passieren, wenn Bäume zu hoch wachsen.

Um dieser Gefahr vorzubeugen, nutzt Westnetz laut Katrin Frendo in jedem Jahr die Vegetationsruhezeit zwischen dem 1. Oktober und Ende Februar, um erforderliche Fäll- und Schnittarbeiten zu erledigen. Die zuständigen Behörden, wie Grünflächenamt und Landschaftsbehörden, seien über Art und Umfang der Maßnahmen informiert.

Arbeitsplan nach Prioritätenliste

Zurzeit seien zwei Trupps in Holzwickede, Werne und Selm unterwegs, um sich in den drei Städten die Vegetation unter Freileitungen anzusehen. „Die Trupps melden uns dann, wo Arbeiten notwendig sind und arbeiten die Liste dann nach Prioritäten ab. Wann genau die Arbeiten in Selm beginnen, sei noch nicht klar, sagt Katrin Frendo.

Womit Verkehrsteilnehmer in den betroffenen Bereichen rechnen müssen, seien Einschränkungen bei den Verkehrsführungen. „Sperrungen sind meistens nicht nötig“, erklärt die Pressesprecherin der Westnetz GmbH. Verkehrsteilnehmer werden aber gebeten, in den betreffenden Bereichen vorsichtig zu fahren.

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