Wikult sammelt Vorschläge: Wer soll den Selmer Wirtschaft- und Kulturförderpreis gewinnen?

Vorschläge einreichen

Mit 2000 Euro ist der Wirtschafts- und Kulturförderpreis der Stadt Selm dotiert. Seit 2014 kümmert sich der Wikult um die Vergabe - mit der Hilfe der Bürgerschaft.

Selm

, 08.02.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Elisabeth vom Hofe und Christoph Tiemann haben beide schon einmal den Wirtschafts- und Kulturförderpreis der Stadt Selm bekommen.

Elisabeth vom Hofe und Christoph Tiemann haben beide schon einmal den Wirtschafts- und Kulturförderpreis der Stadt Selm bekommen. © Sylvia vom Hofe

Christoph Thiemann, Ralf Damberg, Theo Bleckmann, Elisabeth vom Hofe: Das sind nur vier der insgesamt 18 Träger des Wirtschafts- und Kulturförderpreises der Stadt Selm, den der Wikult verleiht. Für das Jahr 2020 sucht der Selmer Verein, der sich um die Förderung von Wirtschaft und Kultur kümmert, jetzt wieder Vorschläge für mögliche Preisträger.

Was potenzielle Preisträger mitbringen müssen, erklärt Helmut Jahnke, der Vorsitzende des Selm Wikults: Sie müssen ihre Wurzeln in Selm haben oder hier wohnen (beziehungsweise gewohnt haben). Und sie sollten etwas geleistet haben, das das Ansehen der Stadt Selm gefördert hat, oder die Stadt über ihre Grenzen hinaus gefördert haben. Vereine sind von der Preisverleihung ausgeschlossen, auch eine postume Ehrung ist nicht vorgesehen.

Jury entscheidet, wer den Preis bekommt

Jeder, der eine Idee hat, schickt seinen Vorschlag bis zum 21. Februar (Freitag) mit einer kurzen Begründung per Mail an die Adresse info@wikult.de unter dem Stichwort Wirtschafts- und Kulturförderpreis 2020.

Eine Jury - bestehend aus zwei Vertretern des Wikult, zwei Vertretern der Stadt, einem Vertreter aus der Wirtschaft, einem aus der Kultur und einem aus der Bürgerschaft - sichtet nach Einsendeschluss die Vorschläge, bringt vielleicht auch selbst noch Ideen mit ein. Und dann bestimmt sie, wer der Preisträger 2020 werden soll.

Preis ist mit 2000 Euro dotiert

Die Öffentlichkeit erfährt von der Entscheidung im Juni: Bei der Unternehmerinitiative - einer städtischen Veranstaltung - wird der Preis verliehen. Er ist mit 2000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Elisabeth vom Hofe, die Betreiberin des kleinen Borker Tante-Emma-Ladens an der Netteberger Straße in Bork, hat den Wirtschafts- und Kulturförderpreis zuletzt bekommen. „Hier bekommt man noch ein echtes Lächeln geschenkt und wird mit ehrlichem Interesse gefragt, wie es einem geht“, hatte Laudator Christoph Tiemann, der den Preis 2016 bekommen hatte, in seiner Lobesrede über das Geschäft von Elisabeth vom Hofe gesagt.

Damals hatte es insgesamt rund 20 Vorschläge für den Wirtschafts- und Kulturförderpreis gegeben, erklärte Helmut Jahnke in seiner Rede. Für dieses Jahr hoffen die Verantwortlichen beim Wikult, die seit 2014 mit der Vergabe des Preises betraut sind, auf ähnlich zahlreiche Vorschläge aus der Bürgerschaft.

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