Wir öffnen Türen: Der Dachboden des Pfarrhauses

Teil 2

„Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“, klingt es im Advent. Wir nehmen das wörtlich und öffnen verschlossene Türen. Sie führen zu Orten, die nur wenigen zugänglich sind. Diesmal haben wir uns auf dem Dachboden des Pfarrhauses der Cappenberger Stiftskirche umgeschaut - und viele Fotos sowie ein 360-Grad-Bild mitgebracht.

CAPPENBERG

, 03.12.2016, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Missionskreuz erinnert an Gemeindemissionen: Wochen der besonderen Besinnung, zu denen meistens auswärtige Priester nach Cappenberg kamen.

Das Missionskreuz erinnert an Gemeindemissionen: Wochen der besonderen Besinnung, zu denen meistens auswärtige Priester nach Cappenberg kamen.

Weiß gestrichenes Holz, einfaches Schloss, schlichte Klinke: Die zweite Tür, die wir in unserer Adventsserie öffnen, ist nichts Besonderes. Das, was inter ihr liegt, dagegen schon: ein kühler, staubiger Raum, in dem Zeit keine Rolle spielt. Wir waren auf dem Dachboden des Pfarrhauses der Cappenberger Stiftskirche.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sieht es auf dem Dachboden des Pfarrhauses der Cappenberger Stiftskirche aus

Wir waren auf dem Dachboden des Pfarrhauses der Cappenberger Stiftskirche und haben viele Fotos gemacht.
02.12.2016
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Gelitten hat diese Figur des leidenden Jesus. Sie ist an einer Seite beschädigt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Pater Altfried Kutsch probiert die Kanzel aus, die einst an einem der Pfeiler der Kirche hing.© Foto: Sylvia vom Hofe
Noch ein Kreuz. Wo es einst stand, ist offen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Eine alte Kanzel (l.) und ein Tabernakel (ein Schrank für Hostien: geweihtes Brot).© Foto: Sylvia vom Hofe
Von wegen Dachluke: Die Tür nach oben ist ganz unscheinbar.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Tabernakel (r.) ist ein verschließbarer kleiner Schrank, in dem in der katholischen Kirche die gewandelten Hostien aufbewahrt werden, das geweihte Brot.© Foto: Sylvia vom Hofe
Diese Tür hinter der Adventstür führt in die Räucherkammer auf dem Dachboden. Dort hängen aber schon lange keine Würste und Schinken mehr.© Foto: Sylvia vom Hofe
Blick aus dem Dachfenster. Der Baum im Park bekommt gerade einen Pflegeschnitt.© Foto: Sylvia vom Hofe
Diese Trockenblumen werden wohl nicht mehr den Weg in ein Gesteck finden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Nach dem Zweiten Vatikanum waren in den katholischen Kirchen die Kanzeln unpopulär geworden, von denen die Priester einst die Gläubigen abkanzelten. Wie das in etwa aussah, macht P. Altfried nach - aber ohne erschrockene Gemeinde.© Foto: Sylvia vom Hofe
Das Missionskreuz erinnert an Gemeindemissionen: Wochen der besonderen Besinnung, zu denen meistens auswärtige Priester nach Cappenberg kamen.© Foto: Sylvia vom Hofe
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Unser 360-Grad-Foto zeigt, wie es auf dem Dachboden aussieht. Klicken Sie auf das Foto - dann können sie anschließend mit gedrückter Maustaste den Blick kreisen lassen:

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Das war der erste Teil unserer Advents-Serie:

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