Wirtschaft und Kultur trafen sich bei der Fima Grünewald

Wikulter Dämmerschoppen

„Wenn es Ihnen hier spanisch vorkommt, dann liegen Sie richtig“, begrüßte Martin Potschadel die Gäste beim Wikulter Dämmerschoppen. Kunst und Wirtschaft trafen dieses Mal in den Hallen der Firma Grünewald zusammen. Hier wurde spanisch gesungen, spanisch gegessen, vielleicht auch geredet, aber auch gestaunt.

Selm

von Von Antje Pflips

, 09.10.2011, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gruppe fiesta Ordonez spielte spanische Musik.

Die Gruppe fiesta Ordonez spielte spanische Musik.

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Wikulter Dämmerschoppen

Kunst und Wirtschaft trafen sich beim Wikulter Dämmerschoppen.
09.10.2011
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Schmuck vom katalanischen Künstler Jobacasén.© Foto: Antje Pflips
Theo Grünewald (4.v.l.) und Jörg Schnasse (r.) begrüßten Martin Potschadel, Ina Baudrexl, und Helmut Jahnke (v.l.) vom WiKult sowie den Künstler Jobacasén (3.v.l.).© Foto: Antje Pflips
Martin Neugebauer mit dem Künstler Jobacasén und Franz Lauter (v.l.).© Foto: Antje Pflips
Die Gruppe fiesta Ordonez spielte spanische Musik.© Foto: Antje Pflips
Helmut Jahnke, Martin Potschadel und Bürgermeister Mario Löhr.© Foto: Antje Pflips
Thomas Staschat und drei fröhliche Damen, unter anderem Anke-Christin Karch und Christiane Potthast (3. u. 4.v.l.).© Foto: Antje Pflips
Ein Buffett mit spanischen Spezialitäten lockte die Gäste.© Foto: Antje Pflips
Heike Jahnke, Verena Volkmer und Michael Reckers.© Foto: Antje Pflips
Anke-Christin Karch mit Astrid Grünewald und Christiane Potthast.© Foto: Antje Pflips
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Denn der spanische Künstler Joan Babtista Cabré Sendrós, kurz Jobacasén, war zu Gast. Seine farbintensiven Bilder leuchteten von allen Seiten und Ecken der großen Halle. Hinzu kamen einige Skulpturen und eine Auswahl seiner Designarbeiten. Der katalanische Künstler sieht sich in der Nachfolge von Salvadore Dali und Miró. Denn alle entstammen der Region Katalanien. Jobacasén selbst ist genau 100 Jahre später als Gaudi geboren, gleich zwei Straßen nebenan. Er war 1980 der offizielle Künstler für die Olympischen Spiele in Barcelona. Unzählige Ausstellungen in der ganzen Welt zieren seine Vita. „Seine Farben sind wie der spanische Himmel, die Erde und die Sonne“, stellte Potschadel den Künstler vor. „Sie geben Kraft, Freude und mehr“, sagte Gast Franz Lauter. In seinem Restaurant im Schloss Nordkirchen wird Jobacasén ab dem 6. November in einer großen Ausstellung seine Werke vorstellen.

Gar nicht spanisch, sondern sehr informativ stellte Theo Grünewald seinen Betrieb vor. Die Grünewaldgruppe befasst sich mit dem Verkauf von unbewurzelten und bewurzelten Stecklingen, sowie Rohware in verschiedenen Produktformen. Sie baut mehr als 120 Millionen Steckling weltweit an und besitzt mehr als 70 eingetragene Bild- und Wortmarken. Über 180 zum Sortenschutz angemeldete Sorten sind im Besitz der Unternehmensgruppe Grünewald. Im Trend liegen derzeit Pflanzen mit mehreren Farben. Vor zehn Jahren wurde eine Pflanze entwickelt, die Hunde, Katzen und Hasen abhält. Die „Verpiss dich Pflanze“. „Wir waren damit sogar in der Tagesschau“, berichtete Grünewald. Der Vertriebsweg erfolgt von der Grünewaldgruppe zum Produzenten oder Gärtner, danach zum Geschäft oder Markt und letztlich zum Endverbraucher. Standorte befinden sich weiterhin in Lünen, Nordkirchen und Waltrop. Das Logistikzentrum und eine Vermehrungsfläche für Jungpflanzen wurden 2000 in Selm gebaut. Im Laufe des Abends besichtigen die Freunde des WiKult die riesigen Anbauflächen.

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