Wolfgang Händschke dankte 120 Ehrenamtlichen

Sechs Helfer berichten

Das Wirken der Vereine und Initiativen ist eine der großen Stärken der Stadt. Beim Tag des Ehrenamtes im Bürgerhaus dankte Wolfgang Händschke, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauen, rund 120 Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Mit sechs von ihnen haben wir gesprochen.

SELM

von Von Anne Petersohn

, 20.11.2012, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

  • Rudolf Fritsch (64) und Jürgen Schmidt (74) engagieren sich seit vier Jahren bei der Selmer Tafel. Einmal in der Woche sind sie in der Ausgabestelle vor Ort – um Lieferungen anzunehmen und die Lebensmittel an Bedürftige auszugeben. „Das macht viel Spaß – gerade in der Weihnachtszeit“, sagt Rudolf Fritsch. Man habe das Gefühl, Menschen ein bisschen mehr Lebensqualität zu geben – „gerade denjenigen, denen es nicht so gut geht wie uns“.
  • Bei Susanne Milczuch (38) und Nicole Flögel (43) dreht sich alles ums Lesen. Zwei Mal in der Woche öffnen die Mütter die Türen der Bücherei am Städtischen Gymnasium. Dort können Kinder und Jugendliche nicht nur Romane finden – auch Fachliteratur gehört zum Angebot. „Wir haben extra einen Tisch eingerichtet, an dem sich die Schüler austauschen können“, sagt Nicole Flögel. Den Kindern Spaß am Lesen zu vermitteln – das sei die beste Motivation.
  • Edelgard Kaufmann unterstützt ihre Nachbarn, wo sie nur kann. Seit sieben Jahren kommt Dustin, ein Junge aus der Nachbarschaft, zu ihr nach Hause – vor allem dann, wenn seine Eltern arbeiten müssen. „Er ist wie ein Enkel für mich“, sagt die 64-Jährige, die auch mal den Einkauf für ältere Menschen in der Umgebung erledigt.
  • Mechthild Schmidt ist eine der Patinnen, die sich um den Spielplatz Rauher Busch in Bork kümmern. Aufschließen, Laub zusammenfegen, Glasscherben einsammeln: All das sind die Aufgaben der 58-Jährigen. „Die Kinder sollen ja gefahrlos spielen können.“ Gerade in Zeiten knapper städtischer Finanzen sei dieses Engagement selbstverständlich.
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