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Den Rauchstopp schaffen

Zehn Tipps

Der dauerhafte Abschied von den Zigaretten fällt vielen Rauchern schwer. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat deshalb zehn Tipps zusammengestellt, die den Rauchstopp und das Durchhalten erleichtern sollen.

09.09.2014, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keine Zigaretten mehr: Wer den Rauchstopp angeht, sollte sich zwischendurch belohnen.

Keine Zigaretten mehr: Wer den Rauchstopp angeht, sollte sich zwischendurch belohnen.

  • Setzen Sie sich ein Datum: Wählen Sie ein Datum innerhalb der kommenden drei Wochen – am besten in einer stressfreien Zeit.
  • Nehmen Sie Hilfe in Anspruch: Hausarzt, Familie und Freunde können wertvolle Unterstützung leisten.
  • Brechen Sie mit alten Gewohnheiten: Überlegen Sie, in welchen Situationen Sie routinemäßig rauchen, und greifen Sie in diesen Situationen zu einem Apfel, einem zuckerlosen Kaugummi oder einem Glas Wasser.
  • Vermeiden Sie Situationen, die fest mit dem Rauchen verbunden sind: Orte und Menschen, die Sie zum Rauchen animieren, sollten sie umgehen – und sich ablenken, wenn Sie sich versucht fühlen, zu rauchen.
  •  Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen: Die Symptome gehen meist innerhalb weniger Minuten vorbei und verschwinden nach zehn Tagen ganz. Denken Sie daran, dass die positiven Wirkungen eines Rauchstopps ein Leben lang anhalten.
  •  Nutzen Sie medikamentöse Unterstützung: Nikotinersatzprodukte wie Nikotinkaugummi, -lutschtabletten oder -pflaster können die Entzugssymptome abmildern. Auch verschreibungspflichtige Medikamente können beim Rauchstopp helfen.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung: Nikotin beschleunigt den Stoffwechsel – nach einem Rauchstopp braucht man also weniger Kalorien. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Bewegen Sie sich: Gehen Sie regelmäßig ein paar Schritte an der frischen Luft und treiben Sie Sport. Denn körperliche Bewegung hebt die Stimmung und entspannt.
  •  Belohnen Sie sich: Gönnen Sie sich jeden Tag eine Kleinigkeit von dem Geld, das Sie nicht für Zigaretten ausgegeben haben.
  • Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt: Seien Sie stolz auf sich und denken Sie an die positiven Wirkungen, die Sie seit Ihrem Rauchstopp spüren. Glauben Sie an sich, Ihren Entschluss und daran, dass sie den Ausstieg schaffen.

Hier gibt es Unterstützung
Das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben eine gemeinsame Datenbank von Anbietern aufgebaut, die Raucher beim Rauchstopp beraten:
 www.anbieter-raucherberatung.de
› Beratungstelefon zum Nichtrauchen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Tel. 01805/31 31 31 (Montag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr)
› Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums, Tel. (06221) 42 42 00 (Montag bis Freitag 14 bis 17 Uhr)
 
Die Beratung aller genannten Anbieter ist kostenfrei. Je nach Angebot sind gegebenenfalls die normalen Telefongebühren zu zahlen.

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