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Einblick in die Katzenseele

Pinkelproblem

Nicht nur Menschen, auch Tiere können seelisches Leid empfinden. Katzenpsychologin Gabriele Müller hilft, wenn der Stubentiger Kummer hat. Meist sei das Tier selbst nicht schuld, wenn es ängstlich oder aggressiv reagiere – es habe lediglich schlechte Erfahrungen gemacht.

09.09.2014, 14:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wenn sich Katzen anders verhalten als sonst, können organische Leiden dahinter stecken. Doch auch Mobbing unter Stubentigern ist verbreitet.

Wenn sich Katzen anders verhalten als sonst, können organische Leiden dahinter stecken. Doch auch Mobbing unter Stubentigern ist verbreitet.

Ein anderer Grund, warum Katzenhalter Gabriele Müllers Rat suchen, sind Probleme in einem Mehrkatzenhaushalt. „Katzen können ein überaus subtiles Mobbingverhalten an den Tag legen“, weiß die Psychologin. Das kann vom Wegnehmen des Lieblingsplatzes über Anstarren bis hin zum Belauern gehen. „Wahlweise werden andere Katzen auch nicht ans Futter oder aufs Klo gelassen.“ Neben der passiven Aggression kann es auch blutige Kämpfe geben. So oder so macht Mobbing eine Katze auf Dauer krank – „da geht es dem Tier nicht anders als dem Menschen“. Das generelle Problem: „Der Mensch denkt wieder zu menschlich und sucht eine zweite Katze für sich aus. Er muss aber eine aussuchen, die zur ersten Katze passt“, sagt Müller. Und wer vier Katzen hat, braucht auch vier Katzentoiletten, vier Fressnäpfe und vier Schlafplätze. „Jede Katze braucht ihre eigenen Rückzugsorte.“