Anzeige

AOK NORDWEST setzt auf passgenaue Versorgung

Gesundheitsversorgung

Unter allen Infrastruktureinrichtungen in Westfalen-Lippe ist den Menschen die Gesundheitsversorgung am wichtigsten. Das zeigt eine von der AOK NORDWEST veröffentlichte forsa-Umfrage.

18.09.2019, 09:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
AOK NORDWEST setzt auf passgenaue Versorgung

Die Nutzung von Videosprechstunden kann sich schon jeder Zweite in Westfalen-Lippe vorstellen. © AOK/hfr.

Danach liegt die Verfügbarkeit von Hausärzten in der Bedeutung mit 97 Prozent ganz vorn, noch vor dem Internet (92 Prozent), Einkaufsmöglichkeiten (91 Prozent) oder Schulen und anderen Bildungseinrichtungen (89 Prozent). Dies gilt sowohl für Städter als auch für die Landbevölkerung.

Bedürfnisse im Fokus

Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land offenbaren sich aber in der Zufriedenheit. Eine Verschlechterung der Versorgung mit Haus-, Fach- und Kinderärzten sowie Krankenhäusern nehmen vor allem Befragte kleinerer und mittlerer Städte und Gemeinden unter 100.000 Einwohnern häufiger wahr. „Gesundheitsversorgung ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema. Dabei müssen die Bedürfnisse der Bevölkerung auf dem Land stärker in den Fokus rücken und innovative Versorgungsansätze ausgeweitet werden. Deshalb verstärken wir unser Engagement als größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Hierbei kann die AOK NORDWEST direkt an die Ergebnisse der forsa-Studie anknüpfen. So bestätigt die Umfrage, dass die Bevölkerung in Westfalen-Lippe offen ist gegenüber innovativen Versorgungsformen. Angebote wie die mit Ärzten abgestimmte Betreuung durch speziell qualifizierte medizinische Fachkräfte erreichen Zustimmungswerte von 91 Prozent.

Auch die Nutzung von Videosprechstunden kann sich schon jeder Zweite vorstellen. Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass entsprechende Lösungen von der Bevölkerung in Westfalen-Lippe nicht nur akzeptiert werden. Die Menschen erwarten dies sogar ganz konkret von ihrer Krankenkasse.

Schnellerer Zugang

„Digitale Lösungen und Delegationsansätze sorgen dafür, dass bei der Behandlung räumliche Distanz überwunden wird und Patienten einen schnelleren Zugang zur Versorgung bekommen. Die Akteure im Gesundheitswesen sollten deshalb stärker als bisher den Mut haben, diese Ansätze zu erweitern. Denn letztlich werden dadurch Ärzte entlastet und die ambulante Versorgung vor Ort gestärkt“, so Ackermann.

Den erforderlichen Mut und Innovationskraft beweist die AOK seit vielen Jahren. Zu den von ihr angeschobenen innovativen Versorgungsprojekten gehören zum Beispiel die besondere Versorgung AOK-Versicherter mit Wundheilungsstörungen oder chronischen Wunden, der arztentlastende Einsatz von Versorgungsassistentinnen (EVA) oder die elektronische Arztvisite in Pflegeheimen (elVi).

Lesen Sie jetzt