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Babyhaut richtig pflegen

Tipps für Eltern

Wie oft baden? Mit klarem Wasser oder mit Badezusatz? Eincremen oder nicht? Frisch gebackene Eltern sind oft unsicher, wie sie die Haut ihres Babys pflegen sollen.

29.01.2020, 09:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Damit sich Kinder gesund entwickeln, ist die Hautpflege ebenso wichtig wie die Vorsorge beim Kinderarzt.

Damit sich Kinder gesund entwickeln, ist die Hautpflege ebenso wichtig wie die Vorsorge beim Kinderarzt. © AOK/hfr.

Babyhaut ist dünner und viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Reibung, Kälte oder Wärme sowie Zusatzstoffe in Pflegeprodukten können die zarte Haut reizen. „Da die Schutzfunktion und die Wärmeregulierung der Haut beim Baby noch nicht so weit entwickelt ist wie beim Erwachsenen, muss sie speziell gepflegt werden“, so AOK-Beratungsapothekerin Sabine Wittkewitz-Richter.

Die Talg- und Schweißdrüsen sind noch nicht vollständig ausgereift. Daher trocknet die Babyhaut schneller aus, ist reizempfindlicher und Krankheitserreger können eher eindringen.

Verzicht auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe

Deshalb ist schon mal klar: Duftende Schaumbäder, Duschgels und Bodylotionen von Mama und Papa gehören nicht auf die Haut des Nachwuchses. Kosmetikartikel für Erwachsene enthalten Inhaltsstoffe wie Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, die die empfindliche Babyhaut irritieren und Allergien fördern.

Auch Seifen sind tabu, denn sie haben einen zu hohen pH-Wert und stören den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Sie trocknet aus, was zu Irritationen, Juckreiz und Rötungen führen kann. Daher gilt: Wasser reicht beim Waschen des Babys völlig aus. Eltern können aber milde, auf die Babyhaut abgestimmte Waschgele verwenden.

Nach dem Baden oder Waschen können Babycremes oder -lotionen die Barriere-funktion der Haut stärken. „Für alle Produkte gilt, dass sie frei von Farb- und Duftstoffen sind und keine Konservierungsmittel enthalten“, so Wittkewitz-Richter.

Babyöl als Alternative zur Creme


Anstelle einer Creme oder Lotion kann auch Babyöl die zarte Haut des Säuglings vor Austrocknung schützen.

Die Us nicht vergessen

Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, die sogenannten ‚Us‘, sind wichtige Termine für Kinder. Bei den Untersuchungen U1 bis U 9 mit dem dazugehörigen gelben U-Heft prüft der Kinder- und Jugendarzt in regelmäßigen Abständen, ob sich der Nachwuchs gesund und altersgemäß entwickelt – körperlich, geistig und seelisch. Die U1 findet als erste Untersuchung direkt nach der Geburt statt und die U 9 kurz vor dem Schuleintritt, wenn das Kind etwa fünf Jahre alt ist. Als besondere Mehrleistung übernimmt die AOK NORDWEST nach der U 9 zusätzlich noch die Kosten für die beiden Vorsorgeuntersuchungen U 10 und U 11. Bei der U 10 sollen Entwicklungsstörungen wie Schulleistungsstörungen oder Störungen der motorischen Entwicklung bei Kindern im Alter von sieben bis acht Jahren erkannt werden. Bei der U 11 soll gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützt werden.