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Haltbarkeit überschritten?

Gesundheits-Tipp

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem der Hersteller garantiert, dass das ungeöffnete Lebensmittel besondere Eigenschaften wie Geruch, Geschmack und Nährwert behält.

02.07.2020, 05:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
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fgdg © aok

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) heißt aber nicht, dass das Lebensmittel grundsätzlich nach Ablauf nicht mehr genießbar ist. Überprüfen lässt sich das ganz einfach durch Sehen, Riechen und Schmecken. Anders beim Verbrauchsdatum: Es bezeichnet den letzten Tag, an dem ein Lebensmittel noch verzehrt werden darf.

Nach Ablauf des Verbrauchdatums kann eine Gesundheitsgefahr durch Keime entstehen und die Lebensmittel verdorben sein, ohne dass es zu riechen oder schmecken ist. Grundsätzlich ist ein MHD verpflichtend, es gibt jedoch Ausnahmen für bestimmte Lebensmittel. Zum Beispiel ist kein MHD für frisches Obst und Gemüse, Wein, Zucker, Speisesalz und Essig, vorgeschrieben.

Auch nach Ablauf des MHD dürfen Lebensmittel weiterhin verkauft werden, ab dann haftet jedoch der Lebensmittelhändler für die Qualität. Meist werden abgelaufene Lebensmittel gesondert, günstiger und mit einem Hinweis versehen, angeboten, so die AOK-Experten.