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Krankenstand gestiegen

Gesundheitsbericht 2019

Der Krankenstand bei den rund 65.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Dortmund ist im Jahr 2019 von 5,7 Prozent auf 5,8 Prozent leicht gestiegen.

26.06.2020, 09:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten im vergangenen Jahr über 275.500 Fehltage bei den AOK versicherten Arbeitnehmern in Dortmund.

Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten im vergangenen Jahr über 275.500 Fehltage bei den AOK versicherten Arbeitnehmern in Dortmund. © AOK/hfr. ©RTETER

Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST hervor. Danach verursachten allein Muskel- und Skeletterkrankungen über 275.500 Fehltage. Mit 24,2 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen an erster Stelle. Es folgten Atemwegserkrankungen (12,1 Prozent), psychische Erkrankungen (11,7 Prozent) sowie Verletzungen (9,9 Prozent).

Nach der aktuellen AOK-Auswertung für 2019 meldeten sich 51,8 Prozent der Beschäftigten einmal oder mehrfach krank. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige in Dortmund durchschnittlich an 21,2 Tagen krankgeschrieben. Dabei wurden über 37,3 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 11,3 Kalendertagen.

Deutlicher Zusammenhang

Auffällig ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankenstand und Lebensalter: Liegt der Krankenstand bei Arbeitnehmern bis zum 35. Lebensjahr zwischen 3,9 und 4,6 Prozent, steigt er mit zunehmendem Alter kontinuierlich auf 12,8 Prozent bei den Frauen und 11,8 Prozent bei den Männern in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen.

Die höchsten Fehlzeiten gibt es in Dortmund in den Berufsgruppen Abfallwirtschaft (38,6 Tage) und Dachdeckerei (35,0 Tage).

Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen der Hochschullehre und -forschung (3,0 Tage) und in der technischen Forschung und Entwicklung (3,9 Tage) festzustellen.