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Neues AOK-Gesundheitsbudget kommt an – 46.000 Neukunden wechselten zur Gesundheitskasse

AOK NORDWEST hält Zusatzbeitrag stabil

Die AOK NORDWEST setzt ihre erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum fort: Ab 1. Januar 2020 bleibt der Zusatzbeitrag stabil bei 0,9 Prozent.

18.12.2019, 09:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Setzen die erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum für die AOK NORDWEST fort, von links: Georg Keppeler (Versichertenvertreter), Tom Ackermann (Vorstandsvorsitzender), Dr. Christoph Vauth (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Johannes Heß (Arbeitgebervertreter).

Setzen die erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum für die AOK NORDWEST fort, von links: Georg Keppeler (Versichertenvertreter), Tom Ackermann (Vorstandsvorsitzender), Dr. Christoph Vauth (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Johannes Heß (Arbeitgebervertreter). © AOK/hfr.

Das beschloss der AOK-Verwaltungsrat in seiner Sitzung. Außerdem wurde der Etat für 2020 mit einem Gesamtvolumen von 10,8 Milliarden Euro für die Krankenversicherung verabschiedet.

„Mit unserem im Branchenvergleich geringen Zusatzbeitrag und den vielen Mehrleistungen sind wir künftig noch attraktiver für alle gesetzlich Krankenversicherten“, sagte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Allein in diesem Jahr entschieden sich über 46.000 neue Mitglieder für die größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe.

Ein wesentlicher Grund für diesen deutlichen Mitgliederschub nannte Ackermann die Einführung des neuen AOK-Gesundheitsbudgets mit zahlreichen exklusiven Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, Osteopathie, Reiseschutzimpfungen oder Sonderleistungen bei Schwangerschaft.

„Wir haben in den vergangenen Jahren stets vorausschauend und erfolgreich gewirtschaftet. Deshalb können wir unseren attraktiven Zusatzbeitrag trotz deutlich steigender Kosten im Gesundheitswesen stabil halten“, betonte Georg Keppeler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter. Der Gesamtbeitragssatz der AOK NORDWEST ab 1. Januar 2020 beträgt unverändert 15,5 Prozent. Mit ihrem geringen Zusatzbeitrag liegt die AOK NORDWEST deutlich unter der Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit, das den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das nächste Jahr auf 1,1 Prozent festgelegt hatte.

Auch Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter, hob hervor, dass die AOK über stabile Finanzen verfügt. „Der verabschiedete Haushalt ist solide kalkuliert und berücksichtigt auch künftige Ausgabensteigerungen“, so Heß.

Die AOK-Verwaltungsratsspitze kritisierte, dass die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren deutlich teurer werde und die Ausgaben und Einnahmen in der Gesetzlichen Krankenversicherung weiter auseinanderdriften. Die von der Koalition auf den Weg gebrachten Gesetze verursachen zusätzliche Mehrbelastungen von jährlich mindestens zehn Milliarden Euro, die allein von den Beitragszahlern getragen werden müssen.

„Fraglich ist aber immer noch, ob und wann die versprochenen Verbesserungen in der Versorgung überhaupt spürbar bei den Versicherten ankommen“, so Keppeler. Hinzu komme, dass die Berliner Gesetzgebung darauf abziele, regionale Gestaltungsräume und die Kompetenzen der Selbstverwaltung immer weiter durch bundesweite Vorgaben einzuengen, so Heß.

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