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Sind Mückenstiche gefährlich?

AOK Gesundheitstipp

Das kommt drauf an. Mückenstiche sind für die meisten Menschen harmlos. Gefährlich wird es jedoch, wenn der Körper allergische Reaktionen zeigt.

12.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sind Mückenstiche gefährlich?

Mücken sind nicht gerade beliebt. © Smith Chetanachan

Dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Es sind übrigens nur die Weibchen der Stechmücken, die Blut aufnehmen. Sie brauchen das in der Blut-Mahlzeit enthaltene Eiweiß für ihre Ei- Bildung. Bei einem Mückenstich wird durch den Speichel der Mücke die Einstichstelle betäubt und die Blutgerinnungsfähigkeit vermindert, damit die Mücke das Blut aufsaugen kann. Dadurch wird der Botenstoff Histamin freigesetzt, der dazu führt, dass sich bei mindestens 75 Prozent der Bevölkerung Quaddeln bilden.

Häufig kommt es dabei zu Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz. Mit dem Kratzen wird das Histamin durch die damit verbundene stärkere Durchblutung erst recht verteilt. Hier hilft vor allem kühlen. Manche setzen auf Hausmittel wie Quark oder das Einreiben mit einer Zwiebel. Bei starken Symptomen hilft ein Antihistaminikum oder eine cortisonhaltige Salbe.

Es gilt: Wenn eine langanhaltende gerötete Schwellung auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden, so die AOK-Experten.