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Neun Monate zu zweit: die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen

Rundum gut betreut in der Schwangerschaft

Schwangerschaft, der Beginn eines neuen Lebens. 40 Wochen voller Vorfreude und Glücksgefühle – aber auch Sorgen und Ängste. Dabei liegt die Gesundheit eines Babys schon vor der Geburt in den besten Händen.

30.03.2020, 21:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen werden Schwangere rundum gut betreut.

Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen werden Schwangere rundum gut betreut. © AOK/hfr.

Während der Schwangerschaft vollbringt der weibliche Körper wahre Wunder. In ihm entwickelt sich ein zunächst nur wenige Millimeter großer Embryo zu einem durchschnittlich dreieinhalb Kilogramm schweren Säugling. Dabei weitet sich der Bauchumfang im Schnitt um 40 Zentimeter aus und die Gewichtszunahme liegt bei normalgewichtigen Frauen zwischen 10 und 16 Kilogramm. Eine enorme körperliche Leistung, die gut beobachtet werden will, um mögliche Gesundheitsrisiken schnell zu erkennen.

Neunmal Sicherheit: Vorsorgeuntersuchungen

  • 1. Vorsorge – 8. Woche: Ab der achten Schwangerschaftswoche (SSW) steht die erste Vorsorgeuntersuchung an. Der Arzt oder die Hebamme machen alle relevanten (Blut-)Untersuchungen und stellen den Mutterpass aus.
  • 2. Vorsorge – 9. Woche: Die erste von insgesamt drei Ultraschalluntersuchungen können werdende Mütter ab der neunten SSW wahrnehmen. Danach kann der Arzt den Geburtstermin genauer bestimmen.
  • 3. Vorsorge – 13. Woche: Der Termin bietet sich dazu an, beim Arzt nachzufragen, worauf während der Schwangerschaft besonders geachtet werden sollte.
  • 4. Vorsorge – 17. Woche: Ab der 19. SSW kann der zweite reguläre Ultraschall gemacht werden.
  • 5. Vorsorge – 21. Woche: Bis zur 22. Woche sollte die zweite reguläre Ultraschalluntersuchung erfolgt sein. In dieser Zeit gilt die Organbildung beim Kind als abgeschlossen und die Sicht mit dem Ultraschallgerät ist am besten.
  • 6. Vorsorge – 25. Woche: Ab jetzt kann mit dem Geburtsvorbereitungskurs begonnen werden. Tipp: Rechtzeitig kümmern, da die Nachfrage hoch ist. Der Kurs sollte vor der 36. SSW abgeschlossen sein.
  • 7. Vorsorge – 29. Woche: Die dritte Ultraschalluntersuchung findet statt, um die Entwicklung des Kindes zu kontrollieren. Ein Arzt sollte jetzt alle 14 Tage aufgesucht werden.
  • 8. Vorsorge – 33. Woche: Ein Arztbesuch steht weiterhin alle 14 Tage an. Tipp: Der Klinikkoffer sollte jetzt gepackt sein.
  • 9. Vorsorge – 37. Woche: Endspurt! Wird der errechnete Geburtstermin überschritten, kontrolliert der Arzt von jetzt an in kurzen Abständen, ob es Mutter und Baby gut geht.

Kostenlose Checks: Rötelnimmunität, Chlamydien, Hepatitis B, Suche nach Syphiliserregern, Toxoplasmose-Test bei Infektionsverdacht, HIV-Test, Screening auf Schwangerschaftsdiabetes, Bestimmung des Rhesus-Faktors.

Die AOK bietet darüber hinaus noch weitere Leistungen an, die Schwangere in dieser aufregenden Zeit unterstützen.

Nachsorge nicht vergessen

Auch nach der Geburt sind Eltern und Baby nicht auf sich allein gestellt. Eine Hebamme betreut die frischgebackene Familie und ist Ansprechpartnerin für Fragen rund ums Wochenbett, die Entwicklung des Babys, Stillen oder Sexualität. In der sechsten bis achten Woche nach der Geburt findet dann die Abschlussuntersuchung beim Arzt statt.

Die AOK NORDWEST zahlt ihren Versicherten die Kosten für die Hebammenleistungen vor, während und nach der Geburt, inklusive der Geburtsvorbereitung und der Rückbildungsgymnastik. Sowie im Rahmen des 500-Euro-Gesundheitsbudgets unter anderem auch die 24-Stunden-Rufbereitschaft einer zugelassenen Hebamme.

Noch mehr Informationen rund um das 500 Euro-Gesundheitsbudget

Professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Reiseschutzimpfungen: Weitere Informationen rund um die Leistungen des AOK-Gesundheitsbudgets gibt es hier.