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So bleiben Fingernägel gesund

Gepflegtes Erscheinungsbild

Schöne Nägel gehören zu einem gepflegten Erscheinungsbild. Für ihr Wachstum ist die richtige Ernährung genauso wichtig wie korrektes Feilen.

20.11.2017, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
So bleiben Fingernägel gesund

© picture alliance / Christin Klos

Robust sollen sie sein, leicht glänzen und gepflegt aussehen. Doch nicht immer entsprechen die Nägel an Fingern und Zehen solchen Idealvorstellungen. Mitunter sind sie verfärbt, manchmal auch verformt.


Solche Veränderungen können – müssen aber nicht zwingend – ein Hinweis auf
eine Erkrankung sein und sind deshalb in der Regel ein Fall für den Hautarzt.

Auch wenn der Mensch sie eher benutzt, um zu kratzen oder winzige Gegenstände zu greifen – in erster Linie haben Nägel eine Schutzfunktion, erklärt der Hautarzt Reinhard Mrotzek.

Beste Voraussetzungen

Das Häutchen am unteren Rand des Nagels verhindert, dass Krankheitserreger in die Wurzel eindringen. Der Nagel an sich ist eine Hornhautplatte, die aus der Wurzel des Nagels herauswächst und fest auf dem Nagelbett liegt. Über die im Nagelbett befindlichen Blutgefäße wird der Nagel mit Nährstoffen versorgt. Wer ausreichend Obst und Gemüse, Milchprodukte, Nüsse und Fisch isst, schafft beste Voraussetzungen dafür, dass Nägel nicht spröde und brüchig aussehen, sondern gesund wachsen.

Dennoch können sich die Hornhautplättchen an den Fingern oder Zehen verfärben oder verformen. Möglicherweise liegt es an Rückständen von Nagellack oder aggressiven Reinigungsmitteln. Auch zu enge Schuhe wirken sich manchmal ungünstig auf die Zehennägel aus, sagt Nicolle Großmann vom Bundesverband Kosmetik und Fußpflegebetriebe Deutschlands.

Sind die Nägel blau verfärbt, hat sich vielleicht nach einer Verletzung ein Bluterguss gebildet. Grund kann aber auch schwarzer Hautkrebs sein. Wächst ein blauer Nagel nicht heraus, sollte man das unbedingt einem Hautarzt zeigen.

Hinter einer roten Verfärbung verbirgt sich möglicherweise eine Herzschwäche, verfärbt sich ein Nagel grün, könnte eine bakterielle Infektion dahinterstecken.dpa