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Tiny for future: Hausbau neu gedacht

Region Zukunft

Das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) gibt Jugendlichen die Chance, ihre Stärken und Interessen für den späteren Beruf zu entdecken.

29.10.2019, 10:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tiny for future: Hausbau neu gedacht

Die Jugendlichen sind an allen Schritten des Projektes beteiligt und bauen das Tiny House in Eigenregie. © kitz.do

Wohnen im Klimawandel ist eine neue Herausforderung, ob in der Stadt oder auf dem Land. Welche Möglichkeiten gibt es, sinnvolle neue Konzepte zu entwickeln und Wohnen neu zu denken? Das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) beschäftigt sich mit dieser Frage – genauer gesagt mit dem Konzept des Tiny Houses und baute mit zehn Jugendlichen in den Herbstferien ein begehbares Holzhaus-Modell.

Ob Außenwände oder Dach, Strom- oder Wasserversorgung, die Frage ist: Wie sieht das Wohnen der Zukunft nachhaltig, effizient und trotzdem gut aus? Nahezu alles, was sich auf einer Wand- und Innenfläche von etwa 2 Quadratmetern umsetzen lässt, ist möglich – natürliche Dämmung, Dachbegrünung oder eine Energiegewinnung aus Biomasse für Warmwasser und Strom. Das Häuschen wird zudem noch ausgestattet mit notwendiger Elektronik mit einer Steuerungsanlage, die selbst installiert und programmiert wird.

Tiny for future: Hausbau neu gedacht

© das

Mit diesen Themen haben sich die Jugendlichen in den Herbstferien auseinandergesetzt und dabei vielfältige Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsschritte erlangt, denn: Von der Idee bis zum fertigen Haus sind die Jugendlichen an allen Schritten beteiligt. Angefangen beim Konzept, über die mögliche Umsetzung, Planung und Zeichnung, Fertigung und Konstruktion bis hin zur Programmierung der Elemente und der Gestaltung von innen und außen.

Berufe kennenlernen

Ganz nebenbei lernen die Jugendlichen dabei Berufe wie Gärtner, Stuckateur, Elektroniker, Architekt, Gestalter, Technischer Zeichner oder Installateur kennen.

Denn eines der wichtigsten Ziele des Projektes ist die Berufsfindung der Jugendlichen, die im Projekt ganz praktisch etwas über ihre eigenen Stärken und Interessen lernen können. „Im besten Fall entdecken die Jugendlichen eine neue Leidenschaft, die sie auch für ihren späteren Beruf nutzen können“, sagt Projektleiter Max Hörbelt. „Die Jugendlichen sind auf jeden Fall mit viel Interesse dabei.“