Nach zwei Spielzeiten beim SuS Legden kehrt Fabian Reers (l.) zurück zu seinem Stammklub. © Sascha Keirat
Fußball

100-Tore-Mann kehrt zurück zum Stammklub: „Sind richtig glücklich“

Er hat in drei Spielzeiten 100 Tore erzielt und folgte dann dem Lockruf des höherklassigen Nachbarn. Nun kehrt Stürmer Fabian Reers zurück zu seinem Stammklub, und das nicht allein.

Eifrig bastelt C-Ligist Germania Asbeck derzeit an der Personalplanung für die kommende Saison. Nachdem der Klub am Samstag die Veränderung auf der Trainerbank bekanntgegeben hatte, ließ er am Sonntag weitere Neuigkeiten folgen.

So kehrt im kommenden Sommer ein Duo vom Nachbarklub SuS Legden aus der Kreisliga A zurück ins Waldstadion: Fabian Reers (23) nach zwei und Dustin Hilmes (23) nach vier Spielzeiten beim SuS. „Wir sind richtig glücklich, dass Fabian zurückkommt. Seit er weg ist, gibt es in unserem Offensivspiel schon eine Delle“, sagt Germania-Trainer Jörg Nettels. „Die Rückkehr von Dustin freut uns natürlich genauso.“

Dustin Hilmes vielseitig einsetzbar

Dustin Hilmes spielte spielte 2016/17 eine Saison für die Asbecker, bevor er nach Legden wechselte. Was die Position angeht, zeigte sich Hilmes im Kader von Trainer Izzet Günes vielseitig einsetzbar: „Mit viel Tempo, einem guten Schuss und guter Übersicht ist er wie Fabi immer torgefährlich“, schreiben die Asbecker auf ihrer Facebookseite.

Torgefährlich war Fabian Reers vor allem in den drei Spielzeiten, die vor dem Wechsel zu den Grün-Weißen im Waldstadion hingelegt hatte. Insgesamt kam er auf exakt 100 Treffer, davon allein 41 in der Saison 2017/18, als er auch den Torjägerpokal der Münsterland Zeitung gewann. Beim SuS allerdings musste er feststellen, dass der Sprung zwei Ligen höher kein Spaziergang ist. In seiner ersten Saison kam Reers auf vier Treffer, in der laufenden Spielzeit ist sein Konto bislang noch blank.

Jörg Nettels sagt dazu: „Klar hatte er beim SuS etwas größere Konkurrenz. Vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt, dass er parallel studiert und nicht immer voll trainieren konnte. Aber das kann ich nicht zu 100 Prozent beurteilen. Wir freuen uns auf seine Rückkehr und hoffen, dass er an die Leistungen anknüpfen kann, die er vor seinem Wechsel gezeigt hat.“

Germania will oben mitspielen

Grundsätzlich habe die Germania, aktuell Achter des Klassements in der Kreisliga C1, schon den Anspruch kommende Saison oben mitzuspielen. Während Jörg Nettels seit Sommer 2019 gemeinsam mit seinem Bruder Markus trainiert, wird dieser sich nach der laufenden Serie zurückziehen und sich voll auf den Trainerjob in der Jugend konzentrieren. „Ich kann das nachvollziehen, beides parallel ist schon sehr zeitaufwendig“, sagt Jörg Nettels.

Einen Ersatz gibt es, Stand jetzt, nicht. Aber das wäre für den Trainer auch kein Problem. „Ich habe gemeinsam mit meinem Bruder einen Weg eingeschlagen, den ich jetzt gern mit der Mannschaft weitergehen möchte. Wenn da jetzt anderes dazukäme, müsste man quasi wieder bei null anfangen.“

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Sportredaktion Ahaus

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