Fußball-Kreisliga A

A-Liga am Dienstag: SuS Legden gewinnt das Derby, Packung für FC Ottenstein

Zwei verlegte Spiele standen am Dienstagabend in den Kreisligen A auf dem Programm. Während der SuS Legden den Abend glücklich ausklingen lassen kann, bläst der FC Ottenstein Trübsal.
Simon Schmeddes (r.), hier im Duell mit dem Holtwicker Moritz Wagner, gewann mit dem SuS Legden das Derby. © Frank Wittenberg

Der SuS Legden hat die Niederlage zum Saisonstart in der Kreisliga A2 offenbar gut verpackt und im Derby gegen SW Holtwick den zweiten Sieg in Serie eingefahren. In der Parallelstaffel kassierte der FC Ottenstein gegen den neuen Tabellenführer die dritte Pleite – und die fiel deftig aus.

SuS Legden – SW Holtwick 2:1
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, kommentierte Legdens Coach Mike Börsting das Duell mit dem Nachbarn. Das begann aus SuS-Sicht nicht optimal, denn in der 13. Minute zeigte der Unparteiische nach Foul von Matthias Schonnebeck berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt. Robin Klöpper verwandelte zur Gästeführung. Der SuS setzte sich im Verlauf der ersten Hälfte immer besser gegen die Holtwicker zur Wehr und belohnte sich in Minute 36 mit dem Ausgleich: Am Ende einer guten Kombination vollstreckte Julius Effkemann zum Pausenstand.

In Durchgang zwei holten sich die Gastgeber vor stattlicher Kulisse von über 300 Zuschauern nach sieben Minuten die Führung: Leon Nobis, der bereits das 1:1 vorbereitet hatte, scheiterte zunächst am Schlussmann, der aber die Orientierung verlor, sodass Nobis den Ball über die Linie grätschen konnte. Danach verteidigte der SuS das 2:1 und hätte bei Chancen von Rene Grasedieck oder Frank Rose für mehr Ruhe sorgen können.

FC Ottenstein – Vorwärts Epe II 0:5
Schon zur Pause lagen die Gäste mit 4:0 vorn. Die ersten beiden Hochkaräter verzeichneten zwar die Ottensteiner, doch eiskalt vor dem Tor waren an diesem Abend nur die Eperaner. Patrick Huesmann traf zum 0:1 (4.) und 0:2 (13.), per Freistoß legte Hendrik Huesmann dann das 0:3 nach (42.),ehe Patrick Huesmann seinen Dreierpack schnürte (45.). „Das war echt eine bärenstarke erste Halbzeit“, lobte Trainer Stefan Kurtdili, dessen Team der Sieg damit kaum noch zu nehmen war. In Durchgang zwei ging es dann ruhiger zu, der FCO fand kein Mittel, noch mal ins Spiel zu kommen. Luca Laufer traf stattdessen in der Schlussphase zum 0:5 (84.).

„Das war heute einfach zu wenig. Wir haben nicht gut verteidigt und auch vorne zu wenig Gefahr erzeugt. Das Spiel hätte auch 3:10 ausgehen können“, ärgerte sich Ottensteins Thomas Gerwing. Angesprochen auf die Eper Tabellenführung nach dem dritten Sieg im dritten Spiel meinte Stefan Kurtdili knapp: „Das heißt noch nicht viel, wir müssen immer weitermachen.“

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