Reitsport

Alina Sparwel holt beim CHIO beinahe einen „Treppchenplatz“

Ein Highlight in ihrer bisherigen Laufbahn sollte der erstmalige Start beim CHIO in Aachen werden. Und letztlich fuhr die Südlohnerin auch mit einem starken Resultat wieder nach Hause.
Alina Sparwel und und ihr Pferd Ma Petite im Aachener Sportpark Soers © privat

Mit den besten Nachwuchsreitern Deutschlands hat sich Alina Sparwel vom RV Südlohn/Oeding am Wochenende beim CHIO in Aachen gemessen. „Das war schon ein mega cooles Erlebnis“, sagt die 18-Jährige, die auch neben dem eigenen Start bei den Prüfungen für Junge Reiter viel von der Atmosphäre beim größten Reitturnier der Welt aufgesogen hatte.

Bei ihrem ersten Start am Freitag lief es für Alina Sparwel und ihre Stute Ma Petite allerdings noch nicht ganz nach Plan. Mit einem Fehler am zweiten Sprung standen bereits vier Fehlerpunkte zu Buche, die in der starken Konkurrenz nur zu Rang 17 von 20 reichten.

Am Samstag sollte ein erfolgreicherer Auftritt folgen. Und der war auch nötig, zumal am Ende 15 der 19 gestarteten Paare eine Nullrunde schafften. „Der Bundestrainer hat gesagt, dass ich alles riskieren muss, um eine gute Platzierung zu holen“, berichtete Alina Sparwel. Sie durfte als Letzte starten und sich die vielen fehlerfreien Ritte der Konkurrenz mit ansehen. „Wäre ich früher dran gewesen, wäre ich wohl im Leben nicht so schnell geritten, wie ich es dann getan habe“, so die Südlohnerin.

Platz vier für Alia Sparwel

Ihre Zeit von 65,11 Sekunden brachte schließlich den vierten Rang ein. Vor ihr landeten die niederländische Siegerin Skye Morssinkhof, Tom Wachmann aus Irland und ihr Landsmann Matthis Westendarp.

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