Kreispokalsieger 2020: die SpVgg Vreden. © Sascha Keirat
Fußball

Am Ende deutlich: SpVgg Vreden feiert Derbysieg im Pokalfinale

Gelb und Blau waren die dominanten Farben nach Abpfiff des Endspiels im Legdener Dahliendorfstadion. Die SpVgg Vreden ist nach einem 3:0-Erfolg über den SuS Stadtlohn Kreispokalsieger 2020.

Nachdem die SpVgg Vreden ihren Oberliga-Aufstieg aufgrund der Coronakrise in diesem Jahr nicht auf dem Platz feiern durfte, lagen sich die Blau-Gelben am Samstagnachmittag in Legden jubelnd in den Armen. Sie sind nach einem letztlich klaren Endspielsieg über Bezirksligist SuS Stadtlohn Pokalsieger und vertreten den Fußballkreis gemeinsam mit dem SuS im Westfalenpokal.

Die Entscheidung erlebte die Begegnung knapp zehn Minuten vor dem Ende: Nach einer Ecke von Lars Ivanusic nickte Bernd Verwohlt den Ball zum 3:0 für die Vredener über die Linie (79.). Die Stadtlohner hatten ab jetzt kaum noch etwas entgegenzusetzen. Immerhin hatten sie auch davor schon zehn Minuten lang in Unterzahl agieren müssen: Nach einem Vergehen an Maximilian Hinkelmann im Strafraum war Florian Brinkmann mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Den anschließenden Strafstoß versenkte der frühere SuS-Spieler Nicolas Ostenkötter souverän zum 2:0.

Ostenkötter hatte im ersten Durchgang bereits zur Vredener Führung getroffen. Einen Steilpass erlief er, zeigte frei vor Keeper Jan Hintemann keine Nerven und schoss flach zur Führung ein (37.). Die hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits angedeutet. Nachdem die Stadtlohner in der Startphase offensive Akzente gesetzt hatten, übernahmen die drei Ligen höher spielenden Blau-Gelben mehr und mehr die Kontrolle.

Besonders über den schnellen Ibrahim Kouyate entstand Gefahr, den die SuSler ein ums andere Mal nur per Foul zu stoppen wussten. Maximilian Hinkelmann war schon dreimal vor dem Kasten aufgetaucht (21., 25., 29.), bevor Ostenkötter einnetzte.

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Kreispokalfinale 2020

Ähnlich wie zu Spielbeginn kamen die Stadtlohner auch nach dem Seitenwechsel agil aus der Kabine. Kapitän und Antreiber Justus Jaegers bot sich in der 58. Minute eine seltene Schusschance, sein Versuch war zwar kraftvoll, doch zu unplatziert, um Ricardo Ottink überwinden zu können. Die Vredener merkten, dass sie wieder eine Schippe drauflegen mussten – und das taten sie auch. So nahmen sie letztlich hochverdient den Pokal mit nach Hause.

SuS Stadtlohn – SpVgg Vreden 0:3
Stadtlohn: Hintemann – Brinkmann, Evers, Jaegers (C), Diekenbrock (49. Busert), Wolf, Kernebeck (88. Fleige), Preckel, Rhein, Meise, Tendahl (80. Tendahl)
Vreden: Ottink – Hartmann, Verwohlt, Schücker, Korthals (80. Hilgemann), Kondring (77. Mensing), Niehuis (C), Hakvoort, Ostenkötter, Hinkelmann, Kouyate (64. Ivanusic).
Tore: 0:1 Ostenkötter (37.); 0:2 Ostenkötter (69., FE); 0:3 Verwohlt (79.)
Gelb-Rote Karte: Brinkmann, Stadtlohn (68.).

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