Noah Thebelt setzt hier zur Grätsche gegen den Coesfelder Stefan Thier an. © Frank Wittenberg
Fußball-Bezirksliga

Aufwärmspieler verhindert Gegentor und verursacht Elfer in Stadtlohn

Beim SuS Stadtlohn ereignete sich in der Nachspielzeit der Partie gegen die DJK Coesfeld eine äußerst kuriose Szene. Der TuS Wüllen zeigte beim 0:2 in Coesfeld einen blutleeren Auftritt.

Während der SuS Stadtlohn im Duell mit der DJK Coesfeld in letzter Minute auf kuriose Weise zwei Punkte verlor, unterlag der TuS Wüllen bei der SG Coesfeld verdient.

SuS Stadtlohn – DJK Coesfeld 2:2
Es läuft die Nachspielzeit beim Stand von 2:1 für den SuS. Coesfelds Marius Borgert umkurvt Keeper Stefan Mester und schießt den Ball Richtung leeres Tor. Da kommt Ersatzspieler Daniel Diekenbrock auf den Platz, verhindert das Tor und sieht folgerichtig Rot. Beim anschließenden Strafstoß stellt sich Mester an den Pfosten und lässt Borgert ins leere Tor schießen. „Natürlich geht die Aktion von Daniel gar nicht. Das hätten wir uns erspart, wenn wir vorher unsere Vielzahl an Chancen genutzt hätten“, kommentierte Trainer Stefan Rahsing.

Von den vielen Möglichkeiten nutzte im ersten Durchgang nur Raphael Busert eine, per Volleyschuss traf er zum 1:0 (18.). Nach einer halben Stunde knickte der SuS dann ein, Coesfeld wurde besser. Das 1:1 fiel aber erst in Minute 62. Tobias Hüwe traf per Strafstoß nach Foul an Borgert. Stadtlohn kam zurück und ging durch ein Kopfballtor von Lars Sparwel erneut in Front (76.). Dann kam die Nachspielzeit…

SG Coesfeld – TuS Wüllen 2:0
Völlig bedient zeigte sich Trainer Johannes Dönnebrink vom Wüllener Auftritt. An die Leistung vom 4:1 zum Saisonstart gegen Vorwärts Epe konnte der TuS zu keiner Phase anknüpfen. „Wenn man keinen Zweikampf gewinnt, keine Laufbereitschaft zeigt und niemand den Ball haben will, dann hat man die Niederlage verdient“, so der Coach.

Zur Pause lag Coesfeld mit 1:0 vorn. Nach einer Flanke kam Philipp Jacobs frei zum Kopfball und netzte ein (43.). Statt sich nach der Pause aufzubäumen, „sind wir dann noch schlechter aus der Halbzeit gekommen“, monierte Dönnebrink. Er musste noch mit ansehen, wie Lucas Jacobs einen zu kurzen Rückpass von Hendrik Almering erlief und auf 2:0 stellte (65.).

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Sportredaktion Ahaus

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