Carlotta Terhörst und Chacalaca bei der DM. © Stefan Drexel
Reitsport

Carlotta Terhörst auch ohne Top-Rang bei der DM zufrieden

Freud und Leid liegen im Sport oft dicht beieinander. Das musste am vergangenen Wochenende auch Carlotta Terhörst vom RZFV Legden bei der Jugend-DM im Springreiten in Darmstadt erfahren.

Nach zwei leichten Fehlern im Parcours reichte es für die Amazone nur zu einem 39. Platz. „Schade, aber wir sind trotzdem sehr zufrieden. Letztes Jahr bei der Pony DM passte alles zusammen und Carlotta wurde Deutsche Meisterin. In diesem Jahr ist sie erstmals mit ihrem Wallach Chacalaca bei den Junioren mit von der Partie, sodass wir uns im Vorfeld keine große Chancen auf den Titelgewinn ausgerechnet hatten“, betont Alexander Terhörst, der seine Tochter nach Darmstadt begleitet hatte.

Eine ordentliche Leistung abliefern und gemeinsam mit dem Großpferd in der neuen Klasse ankommen waren daher die Zielsetzung für Carlotta Terhörst. „Zudem habe ich bei dieser DJM viele neue Eindrücke gewonnen und Erfahrungen gesammelt. Und mit ein bisschen mehr Glück hätte ich auch deutlich weiter vorne landen können“, blickt die Legdenerin dennoch auf ein schönes Wochenende zurück.

Aus ganz Deutschland hatten sich vom 8. bis zum 12. September 57 Junioren auf dem Hofgut Kranichstein eingefunden, um den Deutschen Meister im Springreiten unter sich zu ermitteln. Für das Design anspruchsvoller, aber auch abwechslungsreicher Parcours, die den Reitern von Beginn an alles abverlangten, zeichnete Christa Jung aus Baden-Württemberg verantwortlich.

Zwei Stangen fallen

Schon in der ersten Wertungsprüfung am Freitagvormittag, einer Zeitspringprüfung Klasse S*, bei der jeder Springfehler mit vier Sekunden auf die gerittene Zeit bestraft wurde, war Carlotta Terhörst das Glück nicht hold. Auf ihrem zehnjährigen Wallach Chacalaca absolvierte die Legdenerin eine harmonische und gute Runde. Nach zwei unglücklich gefallenen Stangen musste sich das Paar jedoch mit dem 32. Rang zufrieden geben.

Dennoch war Landestrainer Klaus Reinacher mit der Leistung der jungen Amazone zufrieden. Auch in der zweiten S*-Wertungsprüfung am Samstag lieferte Carlotta Terhörst auf Chacalaca eine tolle Runde ab. Erneut rollten jedoch zwei Stangen nach, wodurch sie sich nicht mehr für das Finale am letzten Turniertag qualifizierte, an dem nur die besten 27 Junioren teilnehmen durften.

Am Ende siegte bei den Junioren Lara-Marie Juraske auf Carracio aus Höcking-Landau (Bayern) mit vier Fehlern vor Hanna Schreyer auf Carpani aus Zeven (Hannover; 5,1 Fehler) und Max Paschertz auf Sem Semper aus Cappeln (Weser-Ems; 6,41 Fehler).

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