Handball

Corona-Fahrplan: Handballkreis Münsterland erklärt sein Vorgehen

Der westfälische Handballverband hat in der vergangenen Woche Stellung bezogen und seinen Fahrplan für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebs mitgeteilt. Jetzt hat sich auch der Kreis geäußert.
Der Handballkreis hat entschieden, wie es für Maximiliane Jetter und die Bezirksliga-Frauen der DHG Ammeloe/Ellewick in dieser Saison weitergehen könnte. © Raphael Kampshoff

Den 1. März hat der Handballverband Westfalen als Stichtag auserkoren. Sollte ab diesem Datum ein flächendeckender Spielbetrieb von 90 Prozent durchführbar sein, dann soll die aktuell unterbrochene Saison 2020/21 als Einfachrunde, also ohne Rückspiele, zu Ende gebracht werden. Als Alternative dazu hat sich der Verband überlegt, eine Aufstiegsrunde und eine „Spaßrunde“ spielen zu lassen. Bei dieser Variante gäbe es, wie schon im Vorjahr, keine Absteiger.

Dieses Vorgehen will auch der Handballkreis Münsterland in seinen Ligen, also allen Klassen von Bezirksliga bis Kreisklasse, so mittragen. Könnte also ab dem 1. März tatsächlich wieder gespielt werden, dann würden auch die vor der Saison festgelegten Auf- und Abstiegsregeln greifen.

Der Vorsitzende des Handballkreises, Daniel Hooge, glaubt wie viele Vereinsvertreter und Aktive allerdings kaum an einen Start Anfang März, wie er dem Portal Heimspiel-Online sagte. Der Kreis konzentriere sich in seiner Planung eher auf das Szenario Aufstiegsrunde. Zudem könnten die Teams, die sich nicht für so eine Runde anmelden, einen Pokalwettbewerb bestreiten.

Die konkreten Planung wolle der Handballkreis aber erst angehen, wenn klar ist, wie die Lage zum Stichtag 1. März aussieht.

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