Freude pur bei Felix Wobbe, Torschütze und Vorbereiter beim 7:0 des FC Epe gegen den VfB Alstätte. © Stefan Hoof
Fußball-Bezirksliga

FC Epe nimmt langen Anlauf beim 7:0-Sieg gegen Alstätte

Zwei Mannschaften mit personellen Sorgen. Beide müssen auf ihren Spielertrainer verzichten. Dann platzt plötzlich bei einem Team der Knoten.

Da ist er, der erste Saisonsieg für den FC Epe. Im fünften Anlauf hat es geklappt. Und wie! Gleich mit 7:0 (2:0) besiegte die Mannschaft von Spielertrainer André Hippers den VfB Alstätte. „Das tut den Jungs gut. Das gibt Selbstvertrauen“, freute sich Epes Coach. Hingegen wartet auf Niklas Hilgemann und Dirk Haveloh viel Arbeit, ihre Mannschaft bis zum kommenden Spiel wieder aufzurichten.

Eine gute halbe Stunde passierte nichts in den Bülten. Dann bereitete Jaan Büning über die rechte Seite das 1:0 durch Jan Beverborg vor (33.). „Wir sind alle wieder wach“, kommentierte Stadionsprecher Michael Baumann diesen Treffer.

Nun ja, auf die Alstätter traf das nicht zu. Neun Minuten später hieß es schon 2:0, als ein flott und mustergültig vorgetragener Angriff über Felix Wobbe und Jaan Büning durch Philipp Hörst abgeschlossen wurden. Diesem Tempo war der VfB nicht gewachsen.

Es folgen fünf Treffer

Dabei hatte der FC Epe noch gar nicht richtig Fahrt aufgenommen, das hatten sich die Hausherren für den zweiten Durchgang aufgespart. Ein schlecht verteidigter Freistoß führte letztlich zum 3:0 durch erneut Hörst (48.). Wenig später hieß es schon 4:0, als Beverborg für Wobbe auflegte (52.).

Damit nicht genug. Mit einem perfekten Freistoß in den oberen Torwinkel schraubte der erst in der Pause eingewechselte Loris Deiters das Ergebnis auf 5:0. Gespielt waren da erst 56 Minuten. Und zur Erinnerung: In den ersten 33 Minuten war nichts passiert. Der Stadionsprecher krönte diesen Freistoß mal eben zum „Tor des Monats“. Vielleicht war Baumann etwas zu schnell, denn Loris Deiters erzielte auch das 7:0 – wiederum exakt in den Giebel (73.). Auch diesen Treffer könnte man wählen. Einen weiteren klasse Freistoß von Deiters entschärfte VfB-Keeper Daniel Siehoff (79.) mit einer feinen Parade.

In der Aufzählung fehlt dann noch der sechste Treffer. Wiederum waren es Beverborg und Wobbe, die abermals nach Belieben kombinierten, diesmal durfte Beverborg vollenden und seinen zweiten Treffer feiern.

Und der VfB? Hennig Feldhaus scheiterte an Keeper Niklas Baumann (51.), Oliver Tenhagen (68.) zielte weit daneben – fast symbolisch an diesem Tag.

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