Chefcoach Francisco Fraca (M.) und die Oldenburger freuen sich auf den Vergleich mit dem SuS Stadtlohn. © Sascha Keirat
Fußball-Kreispokal

FC Oldenburg fiebert „Spiel des Jahres“ gegen SuS Stadtlohn entgegen

Den letzten Achtelfinal-Teilnehmer im Kreispokal Ahaus/Coesfeld suchen am Mittwochabend der 1. FC Oldenburg und der SuS Stadtlohn. Für die Oldenburger ein absolutes Highlight.

Schon in der ersten Runde des Kreispokals hat der 1. FC Oldenburg für eine dicke Überraschung gesorgt: Als Underdog bezwang der B-Ligist die Bezirksliga-Elf des VfB Alstätte. Nun kommt am Mittwoch (Anstoß 19 Uhr an der Ridderstraße) mit dem SuS Stadtlohn der nächste Bezirksligist.

„Keine Frage, für unsere Spieler und den ganzen Verein ist das ein Highlight, eine Art Spiel des Jahres“, sagt Oldenburg-Trainer Francisco Fraca. „Auch wenn der SuS Stadtlohn ‚nur noch‘ in der Bezirksliga spielt, hat er hier in der Region immer noch einen klangvollen Namen.“

Die mögliche Erwartungshaltung, dass nach dem Erstrunden-Coup gegen Alstätte ein weiterer folgen könnte, schraubt der Trainer aber ganz schnell zurück: „Alles andere als eine klare Niederlage für uns wäre eine Überraschung. Allein schon, weil uns zehn bis elf Spieler verletzt fehlen werden. Das soll zwar keine Ausrede sein, weil wir über einen breiten Kader verfügen, aber die Stadtlohner haben von der Qualität her eher eine Landesligamannschaft.“

Nach ihrer Auftaktniederlage in Wüllen besiegten die Ahauser zuletzt die Stadtlohner Drittvertretung spektakulär mit 7:5 und stehen somit bei drei Punkten in der Kreisliga B1. Die Stadtlohner in der Bezirksliga mussten bisher mit zwei Unentschieden, 0:0 beim FC Epe und 2:2 gegen die DJK Coesfeld, vorliebnehmen.

Stefan Rahsing nimmt sein Team in die Pflicht

Auch wegen der zuletzt nicht optimalen Vorstellung nimmt Trainer Stefan Rahsing sein Team in die Pflicht. „Egal ob der nächste Gegner in der Kreisliga D oder in der Bundesliga spielt – wir müssen uns darauf konzentrieren, unsere eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. Und das nicht wie zuletzt über 20, sondern über 90 Minuten.“

Rahsing nimmt die Begegnung am Mittwoch auf dem Oldenburger Nebenplatz also nicht auf die leichte Schulter. Dass seine Spieler das ebenfalls nicht tun, will er vom Anstoß an sehen.

Der Gewinner der Partie trifft im Achtelfinale übrigens auf Westfalenligist GW Nottuln, nach der SpVgg Vreden (Oberliga) das Team mit der zweithöchsten Spielklasse in diesem Wettbewerb.

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Sportredaktion Ahaus

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