Carsten Minicha. hoof © Angelika Hoof
Fußball-Kreisliga A

Fortuna Gronau hat einen neuen Trainer gefunden

Nach seiner Auszeit als Trainer steigt der 50-jährige Carsten Minich bei A-Ligist Fortuna ein. Sein Co-Trainer wird ein früherer Kicker von Eintracht Ahaus und dem FC Ottenstein.

In Ober- und Regionalliga hat er in über 300 Spielen seine Qualitäten eindrucksvoll bewiesen und dabei über 100 Tore erzielt. Zwei Trainerjobs in Gronau schloss er jeweils mit dem Aufstieg ab. Jetzt hat Fortuna Gronau den früheren Freistoßspezialisten unter Vertrag genommen.

Carsten Minich kehrt mal wieder zurück nach Gronau. Zum dritten Mal. Nach zwei Engagements bei der SG Gronau zieht es den früheren Oberligaspieler ab dem kommenden Sommer zur Laubstiege. Dort tritt er bei A-Ligist Fortuna Gronau als Trainer die Nachfolge von Orhan Boga an. Unterstützung bekommt Minich aus den blau-schwarzen Reihen. Dominik Kalitzki rückt offiziell auf in den Status eines Co-Trainers. Als Carsten Minich zum ersten Mal in Gronau, damals noch als Spielertrainer, anheuerte, führte er die SG Gronau (zusammen mit Hüseyin Hosses) in die Bezirksliga. Das war im Sommer 2007.

Mit der SG zurück in die A-Liga

Elf Jahre später bildete Minich mit Hüseyin Hosses und Faik Tan das Trainertrio im Spechtholtshook, das die SG aus der B-Liga zurück in die A-Liga brachte. Die Schwarz-Weißen gewannen als Vizemeister der B-Liga das Entscheidungsspiel gegen die DJK Rödder. „Jedoch mussten wir nach einem Jahr die A-Liga wieder verlassen. Auch das gehört zu meiner Geschichte“, sagt Carsten Minich. Jetzt klopfte vor gar nicht so langer Zeit wieder ein Gronauer Verein bei Carsten Minich an. Der 50-Jährige überlegte nicht lange und sagte Fortuna Gronau zu. „Aller guten Dinge sind drei“, sagt Minich. Folgt nun auch Aufstieg Nummer drei? „Ja, das wäre schön. Aber das war jetzt nicht das Thema“, lacht er.

In den letzten anderthalb Jahren hat es Carsten Minich ruhiger angehen lassen. „Zumindest hab ich keinen Trainerjob angenommen. Ich hab hier und da geschaut, wenn überhaupt in diesem Jahr gespielt werden durfte“, erklärt der Bentheimer. Unter anderem sah er auch ein paar Spiele bei Fortuna, denn dort spielt seit dieser Spielzeit sein Sohn Timon (24), den es im Sommer ebenfalls von der SG zur Fortuna zog.

„Von daher fange ich nicht ganz bei null an. Ich habe meine zukünftige Mannschaft schon gesehen, kenne auch die Fortuna-Reserve aus meiner SG-Zeit“, weiß Minich Bescheid. Er bescheinigt der aktuellen Fortuna-Mannschaft „gutes Potenzial“

Über 300 Spiele in der Ober- und Regionalliga

Carsten Minich, der zu seiner aktiven Zeit über 300 Spiele in Ober- und Regionalliga absolvierte und dabei über 100 Tore erzielte, hofft, auch an der Laubstiege „schönen und erfolgreichen Fußball“ mit Fortuna anbieten zu können: „Das ist mein Ziel. Wir wollen Spaß auf dem Platz haben. Dominik und ich wollen dazu neue Ideen einbringen.“

Von der Zusammenarbeit mit Dominik Kalitzki verspricht sich Minich viel. „Er kennt die Mannschaft, kennt die Liga. Dominik hat bei Eintracht Ahaus, FC Epe und in Ottenstein schon viele Erfahrungen als Co und als Trainer gesammelt. Wir haben diese Woche miteinander gesprochen. Das hört sich gut an“, erklärt Minich.

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