Bei 5,73 Metern landete Tabea Christ in ihrem besten Versuch im Sand. © Wolfgang Birkenstock
Leichtathletik

Für Tabea Christ stand Ausprobieren über Abschneiden

An die Sechs-Meter-Marke kam Tabea Christ beim „Tag der Überflieger“ in Essen nicht heran. Doch das Resultat war für die Stadtlohnerin an diesem Tag zweitrangig. Denn sie muss sich umgewöhnen.

Noch Anfang Februar hatte sich Tabea Christ den Titel der NRW-Hallenmeisterin im Weitsprung gesichert. Am Wochenende startete die Stadtlohnerin in Diensten von Bayer Leverkusen mal wieder unter freiem Himmel. Beim „Tag der Überflieger“ in Essen, einer Veranstaltung für die Sprungdisziplinen, musste sie mit dem siebten Platz vorliebnehmen.

Dass die 22-Jährige imstande ist, die Sechs-Meter-Marke zu knacken, hat sie bereits bewiesen. Von dieser blieb sie Essen allerdings recht weit entfernt. Mit 5,73 Metern musste sie der Konkurrenz, vor allem der Erstplatzierten Merle Homeier (LG Göttingen, 6,57 Meter) den Vortritt lassen.

Tabea Christ erklärte nach dem Wettkampf aber, dass die nackten Zahlen für sie derzeit nicht im Vordergrund stehen. „Wir nutzen diese sehr kurze Saison, um ein paar Dinge auszuprobieren. Zum Beispiel habe ich nach der Hallensaison mein Sprungbein aufgrund einer andauernden Verletzung gewechselt.“ Deshalb habe sie ihre Erwartungen an die Wettkämpfe derzeit heruntergeschraubt. „Ich will sie nutzen, um mich an die neue Situation zu gewöhnen.“

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Sportredaktion Ahaus

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