Stolz auf die Auszeichnung der Golf-Community: Klubpräsident Andreas Banger (l.) und Geschäftsführer Bernhard Meyer. © Sascha Keirat
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GLC Ahaus: Auszeichnung gibt Auftrieb für das Golfjahr 2021

Seit über einem Monat ruht auch auf dem Alstätter Golfplatz der Sportbetrieb. In der Vorbereitung auf das Golfjahr erfreut sich der Club nun einer Auszeichnung, die die Ahauser stolz macht.

Seit drei Jahren lässt das Online-Portal „Golf Post“ seine User jährlich über die besten Anlagen Deutschlands abstimmen. Dabei schnitt bei der Vergabe der Community Awards 2021 der Golf- und Landclub Ahaus mit einer Bewertung von 4,8 von 5 möglichen Sternen sehr gut ab und zählt somit zu den Empfehlungen der „Golf Post“.

Insgesamt rund 15.000 Stimmen sind laut dem Online-Portal im Rahmen der Bewertung abgegeben worden. Zu den Kategorien zählten neben Gastronomie, Landschaft und Willkommenskultur auch der Zustand der Plätze und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Jeweils konnten die User bis zu fünf Sternen abgeben. „Wir gehören mit 4,8 Sternen zu den Top-Clubs von insgesamt 723 in Deutschland, darauf sind wir absolut stolz“, erklärt GLC-Geschäftsführer Bernhard Meyer.

Dass der Alstätter Verein damit im Dunstkreis von Clubs wie St. Leon-Rot von Dietmar Hopp oder dem Golfclub München Eichenried, Austragungsort der BWM International Open, bewegt, habe die Ahauser erstaunt, aber vor allem erfreut. „Wir sind in dieser Rangliste der einzige Klub aus dem Westmünsterland“, stellt Klubpräsident Andreas Banger heraus.

In ihren Kommentaren zur positiven Bewertung erwähnen die User von „Golf Post“ etwa die Lage des Alstätter Golfplatzes in natürlicher Umgebung, vor allem aber die ungewöhnliche Größe von 36 Löchern. „Die 36 Löcher zählen zu unseren Alleinstellungsmerkmalen, ebenso das Hotel auf unserer Anlage. Diese Kombination gibt so nirgendwo in der Nähe“, sagt Bernhard Meyer.

„Als Golfer kann ich das Verbot nicht nachvollziehen“

Genutzt werden dürfen die Bahnen im Schmäinghook aber schon seit dem 16. Dezember nicht mehr. „Wir stehen hinter den Entscheidungen der Politik“, so der Geschäftsführer. „Ich persönlich als Golfer kann das Verbot, das es so ja neben NRW nur in Bayern gibt, allerdings nicht nachvollziehen.“

Immerhin biete die etwa 100 Hektar große Anlage mehr als genug Platz, um den Individualsport Golf ohne großes Ansteckungsrisiko zu betreiben. Zudem habe sich das Hygienekonzept, das seit dem ersten Lockdown im März 2020 ständig weiterentwickelt worden sei, im bisherigen Betrieb bewährt.

Dennoch bleibt dem GLC derzeit nichts als Warten. Bis die knapp 1000 Mitglieder wieder auf die Anlage dürfen, muss diese in Schuss gehalten werden. „Die ganze Mannschaft ist im Einsatz“, erklärt Bernhard Meyer. Die rund 100 Bunker müssen die Angestellten ebenso pflegen wie die vielen Bäume und Büsche am Rande der Bahnen.

Und die sollen sobald wie möglich wieder genutzt werden. Das komplette Spieljahr mit Ligaspielen, Turnieren und anderen Events sei bereits komplett durchgeplant. Dabei hoffen die Vorstandsmitglieder des GLC, dass 2021 wieder viele Gäste auf ihre Anlage strömen – und im Idealfall auch eine positive Bewertung im Internet abgeben.

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