Die Mannschaft von GW Lünten beim Elfmeterschießen gegen FC Vreden. © Raphael Kampshoff
Fußball-Kreisliga A

GW Lünten startet unter schwierigen Bedingungen mit neuem Trainer

Eine so schwierige Vorbereitung hat Lüntens neuer Trainer Dirk Bültbrun bisher noch nicht erlebt. Bisher hat er seine neue Mannschaft noch nicht einmal komplett gesehen.

Da die vergangene Saison abgebrochen wurde, hatte der neue Trainer von GW Lünten, Dirk Bültbrun, in der vergangenen Saison keine Möglichkeit mehr, die Mannschaft spielen zu sehen. Seitdem die Vorbereitung auf die neue Spielzeit begonnen hat, waren immer mehrere Spieler verletzt oder im Urlaub. So kann sich Bültbrun noch kein abschließendes Urteil über die Stärken und Schwächen der Mannschaft erlauben.

Rückblick

In den sieben Partien der vergangenen Saison haben die Lüntener acht Punkte eingesammelt. Dabei wurde das erste Spiele gegen SF Ammeloe und das letzte gegen Eintracht Stadtlohn gewonnen, was bei Abbruch den zehnten Tabellenplatz bedeutete. In diesem Bereich befanden sich die Grün-weißen auch in den beiden Saisons davor. 2019/20 wurde man Elfter, 18/19 Neunter.

Personal

Die Mannschaft hat ihr Gesicht zur Vorsaison kaum verändert. Verlassen hat den Verein lediglich Spielertrainer Stefan Bennink, externe Neuzugänge gibt es bis auf Torwart Daniel Schürmann keine. Jedoch haben die Spieler der zweiten Mannschaft und der Jugend die Möglichkeit, sich für den Kader der ersten Mannschaft zu empfehlen.

Mannschaft

Durch die geringe Fluktuation im Verein kennt sich die Mannschaft schon lange recht gut. Die Truppe ist seit Jahren eingespielt und die Spieler kennen somit die Laufwege ihrer Mitspieler. Diese Eingespieltheit könnte gerade zu Beginn der Meisterschaft ein Trumpf für Lünten sein.

Trainer

Nach vier Jahren unter Stefan Bennink bekommt die Mannschaft mit Dirk Bültbrun einen neuen Trainer an die Seitenlinie. Neu ist Lünten für ihn aber nicht, da er schon von 2008 bis 2012 das Traineramt bei GW innehatte. Danach trainierte er vier Jahre den SV Burgsteinfurt in der Landesliga und vier Jahre bei Vorwärts Epe in der Bezirksliga. Nun freut er sich auf seine Rückkehr an den Mergelkamp.

Lüntens neuer Trainer Dirk Bültbrun. © Raphael Kampshoff © Raphael Kampshoff

Erwartungen

Durch die bislang schwierige Vorbereitungsphase konnte sich Dirk Bültbrun noch keinen kompletten Eindruck von seinem Team machen. Jetzt ist die Mannschaft erstmals komplett, da gleich sechs Spieler aus dem Urlaub zurückkehren und die Vorbereitung kann richtig aufgenommen werden. „Ich kann deshalb aktuell nichts zu den Erwartungen sagen, einen richtigen Eindruck, wo es hingehen kann, haben wir wohl erst so nach zehn Spieltagen.“

Vorbereitung

Bislang hatte Lünten drei Vorbereitungsspiele. Zunächst war man dem Bezirksligisten VfB Alstätte mit 0:3 unterlegen. Mit SpVgg Vreden II traf man beim Turnier in Ellewick ebenfalls auf einen Bezirksligisten, gegen den am Ende ein 1:4 stand. Beim Turnier in Ammeloe konnte man gegen den FC Vreden ein 1:1 erringen, ehe man im Elfmeterschießen unterlag.

Allerdings trat Grün-Weiß in allen drei Spielen mit gemischten Mannschaften aus Spielern der ersten und zweiten an. Jetzt wird noch ein weiterer Testspielgegner gesucht, bevor am kommenden Wochenende beim Pokal gegen Eggerode die offizielle Saison beginnt. Allerdings gestaltet sich die Suche nach einem Gegner als schwierig, da die meisten Mannschaften mit ihrer Planung schon durch sind.

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