Harte Nuss für den TV Vreden gleich zum Saisonstart

Redakteur
Oliver Abbing (v.) zählt in der verjüngten Vredener Mannschaft schon zu den erfahreneren Spielern. © Raphael Kampshoff
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Eine harte Nuss hat Landesligist TV Vreden gleich zu Beginn der neuen Landesliga-Saison zu knacken. Auswärts tritt die Mannschaft um Trainer Frank Steinkamp am Sonntag ab 18 Uhr beim TSV Ladbergen an, der für viele als Titelfavorit gilt.

„Na klar, Ladbergen ist letztes Jahr Zweiter geworden und hat sich personell noch weiter verstärkt“, sieht auch der Vredener Trainer den Auftaktgegner im oberen Regal der Liga.

Aber er vergisst dabei auch nicht, dass seine Mannschaft in der Vorsaison nur einen Platz hinter dem TSV als Dritter ins Ziel gekommen ist. „Und in den beiden Spielen gegen Ladbergen haben wir auch gut mitgehalten“, so Steinkamp. Beim Hinspiel (29:33) allerdings besser als beim Rückspiel (23:31).

Dass diese schwere Aufgabe gleich am ersten Spieltag ansteht, sieht der Vredener Coach eher als Vorteil: „Vielleicht sind sie zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht so eingespielt.“

Einspielen muss sich aber auch die Vredener Mannschaft erst einmal, deren Kader zur neuen Saison noch mal verjüngt daherkommt. Während erfahrene Leute wie Julius Jetter, Hermann Frintrop, Tobias Rathmer und Tobias Resing das Team verlassen haben, rücken junge Wilde nach: Neu im Kader sind Außenspieler Janne Niehuis aus der eigenen Jugend, Jasper Nienhaus (Rückkehrer aus Ahlen) und Max Büll, der bislang in der zweiten Mannschaft gespielt hat.

Alle könnten auch beim Ligaauftakt im Vredener Kader stehen, dem TV fehlt – Stand Freitag – mit Timo Tenostendarp nur ein Spieler.

Gute Vorbereitung

In das erste Duell der neuen Saison gehen die Vredener optimistisch, zumal sie in der langen Vorbereitung gut gearbeitet haben. Zuletzt gewannen sie noch ihr Testspiel in Rhede mit fünf Toren Vorsprung. „Es macht schon Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten und sie freut sich natürlich auf den Start“, so Steinkamp. „Jetzt sind wir mal gespannt, wie wir gegen so einen Gegner mithalten. Im Grunde können wir nur überraschen.“