Nur selten musste Vredens Keeper Ricardo Ottink wie in dieser Szene klären. © Stefan Hoof
Fußball

Hinkelmann beschert der SpVgg Vreden drei Punkte

Die SpVgg Vreden pirscht sich heran. Mit dem dritten Saisonsieg schob sich der Oberligist am Sonntag noch näher an die obere Tabellenhälfte heran.

Nur noch ein Punkt trennt die Blau-Gelben als Tabellen-14. vom Tabellenneunten. Das unterstreicht, wie wichtig der 1:0-Heimerfolg über den Holzwickeder Sport Club ist. Für Vreden war es in diesem Monat der dritte Punktspielsieg.

„Das war die Antwort, die ich sehen wollte“, betonte SpVgg-Trainer Engin Yavuzaslan. „Ich bin mega-stolz auf meine Mannschaft, die sich wie Männer dieser Aufgabe gestellt haben.“

Erste Chancen

Es dauerte, bis die Zuschauer im Hamalandstadion bei allerbestem Herbstwetter Torchancen sahen. Während die Vredener Abwehr sich nur eine kleine Nachlässigkeit erlaubte, passierte vor dem Holzwickeder Tor mehr. So war es zunächst Nicolas Ostenkötter, der sich gegen Til Busemann durchsetzte und den Ball an den Pfosten knallte (20.). Im Nachschuss ergaben sich gleich mehrere Chancen für die Vredener, die sie allesamt vergaben. Diese Verwirrung in der Hintermannschaft hätte das 1:0 bedeuten können. Vier Minuten später war es Dennis Wüpping, der nach einer zunächst abgewehrten Ecke aus der Distanz zum Schuss kam und knapp verzog.

Kein Elfmeterpfiff

Zehn Minuten vor der Pause erwarteten die Vredener Zuschauer im Hamalandstadion einen Elfmeterpfiff. Maximilian Hinkelmann war von Arjan Kraushaar schön in Szene gesetzt worden, hatte den Ball mit der Brust gestoppt, und wurde umgerissen, als er zum Schuss ausholte. Doch der Pfiff blieb aus. Darüber wurde nicht mehr diskutiert, als vier Minuten später Hinkelmann zur Stelle war und nach einem Eckball den Ball per Kopf zum 1:0 über die Linie drückte (39.). Aufgrund des Chancenplus eine verdiente Führung.

Im zweiten Durchgang war es die Spannung, die das Spiel prägte. Die Gäste hatten ein paar Spielanteile mehr, verließen sich aber zu sehr auf lange Bälle und den Zufall. In große Verlegenheit brachten sie die Mannschaft von Trainer Engin Yavuzaslan damit nicht. Am gefährlichsten war noch ein Kopfball von Henri Böcker gegen die Laufrichtung von Ricardo Ottink (86.). Zuvor hätte die Spielvereinigung bei einem der Gegenstöße auch auf 2:0 erhöhen können, als zum Beispiel Ostenkötter frei vor Gästekeeper Kevin Beinsen auftauchte. Dann hätte Vreden nicht bis zum Abpfiff um diesen Sieg bangen müssen.

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