Für Kim Möllers wurden die Sportler im Jahr 2020 nicht angemessen behandelt. © Sascha Keirat
„Mein Sportjahr 2020“

Kim Möllers: „Die Politik hat in diesem Jahr nicht gerade geglänzt“

In unserer Serie „Mein Sportjahr 2020“ erzählen erfolgreiche Sportler aus der Region über ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Heute: der Stadtlohner Tennisspieler Kim Möllers.

So schaut der Stadtlohner Tennisspieler Kim Möllers zurück auf sein sportliches „Corona-Jahr 2020“:

Mein Sportjahr 2020 war für mich sehr enttäuschend! Und das „Schlimmste“ ist, dass ich nicht einmal etwas daran hätte ändern können. Wie in vielen Bereichen hat die Politik mir gesagt, was ich machen darf und was nicht. Für mich hat die Politik in diesem Jahr nicht gerade geglänzt. Ein Widerspruch folgte dem nächsten.

Ich möchte gar nicht genauer darauf eingehen aber eines ist klar: Der (Freizeit)-Sport hat keinen Stellenwert! Von Anfang an war klar, dass dieser Bereich mit einer der ersten ist, der dichtgemacht wird, obwohl es nachgewiesen ist, dass weder die Ansteckungsgefahr groß ist (Kontaktsport ausgenommen), als auch, dass Sport gut für die Gesundheit und das Immunsystem ist. Und darum geht’s doch die ganze Zeit, oder? Und zum Beispiel Tennis kann man mit deutlich mehr Abstand als 1,5 Meter betreiben.

Aber nicht einmal die Tennis-Bundesliga (sogar Profi-Sport) durfte spielen und damit wurde ich über weite Strecken in diesem Jahr sowohl als aktiver Spieler als auch als Trainer sehr eingeschränkt. Noch nie habe ich in einem Jahr nur zwei Turniere gespielt.

Das Positive aus diesem Jahr ist dennoch, dass ich diese beiden Turniere mit einem ersten und einem dritten Platz beenden konnte, dass ich viel über das Leben gelernt habe und darüber hinaus meine Ausbildung als staatlich geprüfter Tennislehrer sehr erfolgreich abschließen konnte.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021!

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Sportredaktion Ahaus

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