Kopfballtreffer beschert Ahaus II Last-Minute-Sieg, DJK besiegt Wessum

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Hendrik Nowak (l., DJK) setzt sich gegen Union-Abwehrspieler Johannes Rolfes durch und flankt vors Tor. © Johannes Kratz
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Die DJK Stadtlohn hat mit Neu-Trainer Marco Aydin gegen Wessum den zweiten Saisonsieg eingefahren. In Ellewick drehte Ahaus II einen 0:2-Halbzeitrückstand in der Schlussphase in einen 3:2-Sieg.

DJK Stadtlohn – U. Wessum 2:1
In Stadtlohn ließen beide Teams im ersten Durchgang wenig zu. Die erste gefährliche Offensivaktion der Hausherren führte gleich zum Tor. Kim-Nicklas Rama setzte sich auf Außen durch und spielte den Ball in den Rückraum auf Hendrik Nowak, der eiskalt zum 1:0 abschloss (33.). Nach Wiedernanpfiff lud DJK-Torwart Kevin Perlick Wessums Torjäger Bugra Günes zum Ausgleich ein, indem er ihm einen fatalen Ball in die Füße spielte. Günes legte sich den Ball an Perlick vorbei und schob zum 1:1 ein (57.). Die DJK ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und drückte Wessum in die eigene Hälfte. Neuzugang Alp Eren Arslan scheiterte mit einem sehenswerten Distanzschuss an der Latte. Auch an der nächsten Aktion war Arslan beteiligt, als er schnell schaltete und Nowak damit den 2:1-Führungstreffer auflegte (67.).

Gäste-Joker Lasse Eismann hatte den Ausgleich noch auf dem Fuß, schob den Ball aber knapp neben das Tor. Für Union-Trainer Günes wäre der Ausgleich nicht verdient gewesen: „Wir haben es DJK zu leicht gemacht und hatten bis auf die eine Chance wenig Zwingendes.“ Marco Aydin sah es ähnlich: „Wir waren die bessere Mannschaft. Wessum hatte nach vorne ganz wenig Aktionen.“

ASV Ellewick – Eintracht Ahaus II 2:3
„Da haben sich bei uns konditionelle Defizite bemerkbar gemacht“, versuchte ASV-Trainer Thomas Ring den Spielverlauf zu erklären. Sein Team hatte bis ins letzte Spieldrittel noch mit zwei Toren geführt. Im ersten Durchgang war erst Simon Krandick und dann Nils Hoffmann mit einem schönen Volley erfolgreich (25./45.). Die Gäste aus Ahaus gaben sich nicht auf, weil sie trotz des Rückstands eine ordentliche erste Halbzeit spielten. So hatten sie auch nach dem Seitenwechsel mehr vom Spiel und belohnten sich in der Schlussphase dann auch endlich. Der Knoten platzte, indem sich Jonathan Noack auf rechts durchsetzte und zum 1:2 abschloss (74.).

Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Luis Kersting vollendete einen sauberen Angriff zum 2:2 (79.). Während die Gastgeber den Abpfiff schon herbeisehnten, brach Noack auf der rechten Seite noch einmal durch und flankte den Ball in den Strafraum, wo Mark Sander zur Stelle war und zum Last-Minute-Sieg einköpfte (90.+4). Eintracht-Trainer Julian Boonk war nicht überrascht: „Wir haben immer an den Sieg geglaubt. Dass das dann so spät noch klappt, ist natürlich besonders schön.“