Nach Niklas Hilgemann, Jannik Enning und Bugra Günes hat die SpVgg einen weiteren Abgang zu verkraften. © Sascha Keirat
Fußball-Oberliga

Kurzfristiger Abgang: SpVgg Vreden muss am Samstag einen weiteren Mann verabschieden

Mit Niklas Hilgemann, Jannik Enning und Bugra Günes hatte die SpVgg Vreden bislang mit drei Abgängen für die neue Saison kalkuliert. Kurzfristig hat nun ein weiterer Akteur seinen Weggang angekündigt.

Im Rahmen des Testspiels am Samstag gegen den VfB Alstätte (Anstoß 14 Uhr) will Oberligist SpVgg Vreden die Spieler verabschieden, die nach der Saison nicht mehr zum Team gehören. Niklas Hilgemann, künftig Spielertrainer beim VfB, kommt direkt mit seinem neuen Team ins Hamalandstadion. Jannik Enning wechselt zum FC Gütersloh und Bugra Günes zu Union Wessum.

Kurzfristig hat nun auch Marvin Langer um Auflösung seines Vertrages gebeten. Der Torwart habe sich selbstständig gemacht und werde als Geschäftsführer eine Firma übernehmen, wie Trainer Engin Yavuzaslan erklärt. „Mir blutet das Herz, weil Marvin einfach ein Krieger ist, der sich immer voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Allein von seiner Einstellung her werden wir nicht eins-zu-eins ersetzen können.“

Wird die SpVgg Vreden verlassen: Marvin Langer.
Wird die SpVgg Vreden verlassen: Marvin Langer. © Sascha Keirat © Sascha Keirat

Langer war bereits bei der DJK Coesfeld Keeper unter der Leitung von Engin Yavuzaslan und schloss sich 2019 den Vredenern an. Bei der SpVgg musste Langer zumeist die Rolle des Ersatzmannes hinter Ricardo Ottink einnehmen und kam in den beiden „Corona-Spielzeiten“ auf insgesamt vier Einsätze in der Westfalenliga. Zuvor hatte der 28-Jährige schon für mehrere Vereine gespielt. Neben der DJK Coesfeld waren das zum Beispiel der SuS Stadtlohn, SC Reken, SV Dorsten-Hardt oder auch FC Kray.

SpVgg sucht einen neuen Torwart für Marvin Langer

Durch Langers Abgang verbleiben mit Ricardo Ottink und Tom Breuers nur noch zwei Torleute im Vredener Oberliga-Kader. Sich auf Aushilfen aus der U23 oder der A-Jugend zu verlassen, sei laut Yavuzaslan erst einmal nicht das Ziel. „Wir beobachten schon den Markt und schauen, ob wir noch einen passenden Torwart für uns finden.“

Sehr gut möglich, dass Langer in der Partie gegen Bezirksligist Alstätte am Samstag noch einmal zwischen den Pfosten stehen wird. Auch bei den anderen Abgängen sei das geplant, so Yavuzaslan, „vorausgesetzt muss aber immer sein, dass der neue Verein grünes Licht dafür gibt“.

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Sportredaktion Ahaus

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