Im Sommer ist Schluss für Matthias Junk. Der Trainer verlässt Eintracht Ahaus II. © Sascha Keirat
Fußball-Kreisliga A

Matthias Junk hört bei Eintracht II auf – Nachfolger schon gefunden

Nach seiner zweiten Spielzeit bei der Ahauser Eintracht nimmt Matthias Junk seinen Hut. Er hofft, das Team mit dem Klassenerhalt an seine Nachfolger abgeben zu können. Die stehen bereits fest.

Wie die Saison für Eintracht Ahaus II in der Kreisliga A1 ausgehen wird, ist noch völlig offen. Vor der Spielunterbrechung Ende Oktober haben die Ahauser allerdings noch keinen Sieg geholt und stehen an letzter Stelle des Klassements. Auch das ist ein Grund für Junks Abschied.

„Matthias hat mir schon Mitte November mitgeteilt, dass nach der Saison für ihn Schluss ist“, so Eintracht-Klubchef Stefan Kappenstiel. „Er macht hier einen guten Job unter nicht immer einfachen Voraussetzungen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es manchmal schwierig sein kann, eine zweite Mannschaft zu trainieren.“

Die Tatsache, dass es sich um die Reserve handelt, ist laut Matthias Junk aber nicht ausschlaggebend für seine Entscheidung. Eher die sportliche Entwicklung: „Wenn man permanent im Abstiegskampf steckt, ist das für Mannschaft und Trainer anstrengend. Grundsätzlich finde ich auch, dass zwei Jahre ein guter Zeitpunkt für eine Veränderung sind. Es tut sicher gut, wenn nächstes Jahr neue Motivation in die Truppe kommt.“

Und der frische Wind kommt in diesem Fall aus der Mannschaft selbst. Als Nachfolgelösung hat sich die Eintracht für ein Dreiergespann entschieden: Julian Boonk, der aktuell schon spielende Co-Trainer Moritz Schniedertöns und Mark Sander sollen das Team als Dreiergespann leiten, wobei Boonk den Posten des Cheftrainers übernehmen soll. Alle drei zählen aktuell zum Kader der Eintracht-Reserve, wobei einzig Moritz Schniedertöns in der laufenden Saison schon auf dem Platz stand.

Moritz Schniedertöns (l.), aktuell spielender Co-Trainer bei Eintracht Ahaus II, zählt auch nächste Saison zum Trainerteam.
Moritz Schniedertöns (l.), aktuell spielender Co-Trainer bei Eintracht Ahaus II, zählt auch nächste Saison zum Trainerteam. © Johannes Kratz © Johannes Kratz

„Wir sind sehr glücklich mit dieser Lösung und haben auch aus der Mannschaft schon ein sehr positives Feedback erhalten“, sagt Stefan Kappenstiel. „Alle drei sind Jungs aus dem eigenen Verein, die das ganze Umfeld und die Mannschaft selbst gut kennen.“ Eine Aufgabe der neuen Trainer werde es sein, den Schwung an Spielern, die nächstes Jahr aus der A-Jugend hochkommen, zu integrieren.

Vorher wollen Matthias Junk und seine drei Nachfolger aber noch gemeinsam das große Ziel Klassenerhalt realisieren. Mit drei Punkten zieren die Ahauser derzeit das Tabellenende. Allerdings längst nicht abgeschlagen. Konkurrenten wie die DJK Stadtlohn, der FC Ottenstein (je vier Zähler) oder auch Fortuna Gronau (6) sind in unmittelbarer Reichweite.

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