Nach dem zweiten Gegentreffer schwante auch Maximilian Hinkelmann (v.), dass es ganz schwer wird für die SpVgg Vreden. Der Angreifer hatte im Auftaktspiel kaum Abschussszenen © Sascha Keirat
Fußball-Oberliga

Mit Video: Auftaktfeier hinterlässt Katerstimmung bei der SpVgg Vreden

Viel hatte sich die SpVgg Vreden für das Auftaktspiel zur neuen Oberliga-Saison gegen den FC Gütersloh vorgenommen. Am Ende gingen die Blau-Gelben leer aus – sehr zum Ärger ihres Trainers.

„Das macht mich perplex und ehrlich gesagt auch wütend“, kommentierte Engin Yavuzaslan die Leistung der SpVgg bei der 0:2-Niederlage. „Mir haben Handlungsschnelligkeit und Zielstrebigkeit gefehlt, auch die Zuordnung passte oft nicht. Die Mannschaft hat heute eine Facette gezeigt, die ich noch nicht kannte. Auch die Kreativität im letzten Viertel hat gefehlt, alles Dinge, die uns in der Vorbereitung noch ausgezeichnet haben.“

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SpVgg Vreden gegen FC Gütersloh

Die Vredener verzeichneten von Beginn an mehr Ballbesitz, die erste Chance bot sich aber den von den Rängen lautstark unterstützten Gästen: Nick Flock traf in der zwölften Minute das Außennetz. Die Heimelf näherte sich dem Gütersloher Tor in der Folge an, klare Abschlusse erspielte sie sich aber aus dem Spiel heraus nur eine: Nicolas Ostenkötter setzte sich an der Grundlinie durch, der Winkel beim Abschluss wurde aber zu spitz (44.). Davor hatten nur Standards für Gefahr gesorgt, die aber meist zu ungenau vors oder aufs Tor kamen, wie etwa zwei Freistöße von Leon Kondring (15., 27.).

Gütersloher nutzen Ballverlust eiskalt aus

In die Pause ging es mit einem 0:1-Rückstand: In der 36. Minute verloren die Vredener auf ihrer linken Seite den Ball, Gütersloh schaltete schnell um, sodass Flock frei zum Abschluss kam und mit einem Schlenzer ins lange Eck traf.

Nach der Pause setzte sich das Spiel ähnlich fort. Vreden war im Spiel nach vorne bemüht, kassierte aber nach knapp einer Stunde den zweiten Gegentreffer. Über außen zog Eric Yahkem ins Zentrum, zunächst klärten die Vredener, aber der Ball landete bei Ilias Illig, der ihn ins leere Tor hob. Damit schwand die Zuversicht bei den Vredenern zusehends.

Ibrahim Kouyaté (M.) und die Vredener Offensive erspielten sich nur wenige gefährliche Szenen. © Sascha Keirat © Sascha Keirat

Auch ihre beste Chance der Partie konnten sie in der 77. Minute nicht zum Anschluss nutzen. Der eingewechselte Hendrik Brügging brachte den Ball flach vors Tor, doch Maximilian Hinkelmann, der insgesamt kaum mal in Erscheinung trat, erwischte das Spielgerät nicht richtig.

So plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen und die Gütersloher um ihren Neuzugang aus Vreden, den eingewechselten Ottensteiner Jannik Enning, nahmen die drei Punkte mit.

SpVgg Vreden – FC Gütersloh 0:2
SpVgg: Ottink – Niehuis, Verwohlt (76. Hoffmann), Heisterkamp, Mensing – Wüpping (60. Grabowsky), Hakvoort (60. Korthals) – Ostenkötter, Kondring, Kouyate (60. Brügging) – Hinkelmann
Tore: 0:1 Flock (35.); 0:2 Illig (60.)

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Sportredaktion Ahaus

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