Die Neuen beim ASV: hinten (v.l.) Marc van den Berg und Alexander Buning, vorne Simon Beuting und Jan Wilm Terbrack. © Raphael Kampshoff
Fußball-Bezirksliga

Mit zwei Spielertrainern peilt der ASV Ellewick den Klassenerhalt an

Wenn der ASV auf den Platz ging, waren in der vergangenen Saison meistens viele Tore garantiert. Der Unterhaltungswert stimmte, die Punktausbeute auch. Das soll so bleiben, um in der Bezirksliga zu bleiben.

Mit zwei neuen, spielenden Trainern geht es für den ASV Ellewick in die zweite Bezirksligasaison. Das wichtigste Ziel ist dabei der Klassenerhalt. Alles weitere werden Alexander Buning und Marc van den Berg noch mit der Mannschaft bei einem Mannschaftsabend besprechen.

Rückblick

In der wegen Corona abgebrochenen Saison 2019/20 stand der ASV Ellewick zum Ende der Hinrunde punktgleich mit dem SV Heek an der Tabellenspitze, wodurch der Aufstieg in die Bezirksliga erreicht wurde. In den sieben Partien, die in der letzten Saison gespielt wurden, holten die Ellewicker zehn Punkte. Drei Siegen standen drei Niederlagen gegenüber. Im ersten Saisonspiel trennte sich der ASV 3:3 vom VfB Alstätte. Insgesamt garantierten die Ellewicker sehr torreiche Spiele: 15 eigenen Treffern standen 19 Gegentore gegenüber.

Personal

Zur Saison 2021/22 haben sich die Spieler Tobias Röring und Jens Wissing der zweiten Mannschaft des ASV angeschlossen. Tizian Kurth wechselte zum Stadtrivalen FC Vreden.

Neben den beiden spielenden Trainern Marc van den Berg (FC Vreden) und Alexander Buning (Fortuna Gronau) sind Simon Beuting (SpVgg Vreden A-Junioren) und Jan Wilm Terbrack (eigene A-Jugend) neu zum Team dazugestoßen. Während Simon Beuting auf der linken Seite (Abwehr oder Außenbahn) zu Hause ist, werden sich Jan Wilm Terbrack und Alexander Buning ins Mittelfeld orientieren. Marc van den Berg verstärkt die Offensivreihe der Ellewicker.

Mannschaft

Trotz der teilweise jungen Spieler verfügt der ASV Ellewick über eine eingespielte und erfahrene Mannschaft. Der 21 Mann große Kader ist dabei sehr ausgewogen besetzt. Das Team harmoniert auf und außerhalb des Platzes sehr gut miteinander.

Trainer

Nach drei Jahren als Cheftrainer hat Jochen Kloster den Platz an der Seitenlinie freigemacht, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Für ihn übernehmen die gleichberechtigten Spielertrainer Alexander Buning und Marc van den Berg. Für Alexander Buning ist es nach zwei Jahren als Co-Trainer bei Fortuna Gronau die zweite Trainerstation, Marc van den Berg übernimmt erstmals ein Traineramt. Ihr erworbenes Wissen aus gemeinsamen Zeiten in der Westfalenliga bei der SpVgg Vreden, dort unter Trainer Markus Feldkamp, wollen sie an ihre Spieler weitergeben.

Erwartungen

Als wichtigstes Ziel in der neuen Saison sehen die Trainer den Klassenerhalt in der Bezirksliga an. „Ich sehe das Potenzial auch als gut genug an, um das Ziel mit der Mannschaft zu erreichen“, so Alexander Buning. Weitere Ziele müssten die beiden Trainer aber noch mit der Mannschaft zusammen abstimmen. Als Favoriten auf den Meistertitel sehen die beiden Trainer den SuS Stadtlohn, die beiden Eperaner Mannschaften und den SC Reken. Auch die SpVgg Vreden II könnte ihrer Meinung nach oben mitspielen.

Vorbereitung

Die Vorbereitung lief bis jetzt sehr ordentlich. „Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, die Jungs haben Bock“, so Marc van den Berg. In den Vorbereitungsspielen gegen den FC Oeding sowie beim eigenen Turnier gegen Eintracht Stadtlohn, SpVgg Vreden II und VfB Alstätte wäre aber das eine oder andere Detail gesehen worden, an dem noch gearbeitet werden müsste.

Als nächster Testspielgegner wartet die Mannschaft von Ex-Trainer Jochen Kloster, der SuS Hochmoor, auf den ASV. Danach geht es zum Turnier der Sportfreunde Ammeloe, wo der ASV in der ersten Runde auf den Gastgeber trifft. Außerdem nimmt der ASV am Benefizturnier auf dem Gelände der SpVgg Vreden teil, wo der SV Heek, Eintracht Ahaus und die SpVgg Vreden die Gegner sein werden. Mit Vorfreude fiebern die Ellewicker auch der ersten Pokalrunde und damit dem Derby gegen den FC Vreden entgegen, wobei natürlich auch die gemeinsame Vergangenheit der beiden Trainer beim FC eine Rolle spielt.

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